GEO Magazin Nr. 05/04 - Deutschland 2020 Seite 1 von 1
Artikel vom 14.4.2004

Paläontologie: Bilder aus dunkler Vorzeit

Mit einer großen Ausstellung der Fotografien Heinrich Wendels gibt das Neanderthal Museum bei Düsseldorf Einblick in die Welt der eiszeitlichen Höhlenkunst


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


"Das sind halt Fotos", dachten die Archäologen Gerd-Christian Weniger und Andreas Pastoors, als sie die Schenkung aus dem Nachlass des 1980 verstorbenen Fotografen und Bühnenbildners Heinrich Wendel in Empfang nahmen. Bald aber merkten der Leiter des Neanderthal Museums und sein Mitarbeiter: Mit der privaten Sammlung von 2700 Diapositiven war ihrer Einrichtung ein Archiv von unschätzbarem ästhetischen und auch wissenschaftlichen Wert in den Schoß gefallen.


Wendel, von 1964 bis 1980 Ausstattungschef der Düsseldorfer Oper am Rhein, hatte in den 1960er Jahren vier Fotoreisen nach Südwestfrankreich und Nordspanien unternommen. In dieser an eiszeitlichen Wandmalereien besonders reichen Region fotografierte er mit extrem feinkörnigen, Details hervorhebenden Diafilmen das künstlerische Inventar von mehr als 50 Höhlen. Zu den Motiven gehören die berühmten "Apfelschimmel" der Grotte von Peche-Merle ebenso wie die eindrucksvollen, mehrfarbigen Zeichnungen in der Höhle von Altamira.


Dabei sah er sich nicht nur der Schwierigkeit gegenüber, die 11500 bis 25000 Jahre alten Malereien an Stellen zu fotografieren, die nur kriechend zu erreichen sind; viele der Höhlen befinden sich in Privatbesitz oder sind aus konservatorischen Gründen für den Publikumsverkehr gesperrt.


Den Zutritt zu diesen Höhlen verschaffte sich Wendel durch seine erkennbare Hingabe an das Thema. An der Düsseldorfer Oper hatte er 1970 das Bühnenbild zu Igor Strawinskys "Le Sacre du Printemps", der Schilderung eines archaischen Opferrituals, als eiszeitlichen Höhlenraum gestaltet. Der Privatforscher Wendel begriff die Höhle als "archaischen Raum, in den man eintaucht und zu den Ursprüngen seines Menschseins gelangt", berichtet Weniger.


Statt schnurstracks zu den Hauptmotiven zu streben, näherte er sich diesen Schritt für Schritt, Foto um Foto. Durch seine bis heute einzigartigen Bildsequenzen erschloss er so den ganzen Höhlenraum und die Umgebung der Malereien - schon die Steinzeitmenschen hatten ihre Kunst nicht an beliebigen Orten untergebracht. Wendels Werk dient heute als wichtiges, im Vergleich zu den Höhlen leicht zugängliches und witterungsunabhängiges Anschauungsmaterial für die Erforschung der Kunststätten. Bedeutende Malereien in der Grotte von Niaux etwa sind im Original heute wegen Algenbefalls kaum noch zu erkennen.


120 der plastischen Bilder Wendels hängen nun an den Wänden des Neanderthal Museums - in einer großen Ausstellung über eiszeitliche Höhlenkunst. Dass sich Besucher den Darstellungen im Schein einer Taschenlampe nähern sollen, verstärkt den realistischen Eindruck des Eintauchens in die Höhlenwelt. Start der Aktion "Bilder im Dunkeln" ist der 30. April 2004 (Talstraße 300, 40822 Mettmann, Tel. 02104-979797, www.neanderthal.de). Eine Bildauswahl ist auch unter www.geo.de/hoehlenbilder zu sehen.


Adresse: Neanderthal Museum Talstraße 300 40 822 Mettmann Tel. 02104/97 97 97 www.neanderthal.de


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