GEO Magazin Nr. 01/04 - Wer war Jesus? Seite 1 von 4

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Text von Cay Rademacher

Wie Jesus wirklich starb

Archäologen, Philologen, Theologen und Althistoriker zeichnen ein immer präziseres Bild vom Nazarener. GEO-Redakteur Cay Rademacher hat die Forschung zu einer historischen Reportage gefügt. Der Textauszug schildert die letzten 120 Lebenstunden von Jesus


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Es ist der 9. Nisan des jüdischen Kalenders, das 17. Jahr der Herrschaft des römischen Kaisers Tiberius - Sonntag, der 2. April des Jahres 30. An diesem Tag erreicht Jesus von Nazareth ein Rasthaus in Bethanien, östlich hinter dem Ölberg, knapp drei Kilometer von Jerusalem entfernt. Er hat noch 120 Stunden zu leben.


Um das Jahr 30 predigt in einem entlegenen Winkel des Römischen Reiches ein Mann, der eine Weltreligion begründete: Jesus von Nazareth (Foto von: Wieslaw Smetek)
© Wieslaw Smetek
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Um das Jahr 30 predigt in einem entlegenen Winkel des Römischen Reiches ein Mann, der eine Weltreligion begründete: Jesus von Nazareth

Kalkulierter Tumult

Die biblischen Berichte sind voller Todesahnungen Jesu. Doch fast alle Forscher vermuten heute, dass diese Worte erst von den Evangelisten hineingeschrieben worden sind. Tatsächlich habe Jesus in Jerusalem Schwierigkeiten mit den jüdischen Priestern und Schriftgelehrten, den Pharisäern erwartet. Aber nicht seinen eigenen Tod. Andererseits wirken seine Taten kurz darauf wie eine Bewerbung zur Hinrichtung: Denn am 5. April des Jahres 30, drei Tage nach dem Passieren der Stadtgrenze, provoziert Jesus im Tempel, dem Allerheiligsten des jüdischen Volkes, einen Aufruhr. Ausgerechnet kurz vor dem höchsten jüdischen Feiertag und unter den Augen der römischen Besatzer.


Das Ziel: die Geldwechsler

Der Tempel, dessen Bau Herodes der Große begonnen hat, ist ein künstlicher Monolith aus hellen, behauenen Steinen, in denen die Sonne je nach Tageszeit immer neue Reliefs zaubert (Bilder sind, getreu einem Gebot Gottes, tabu). Am Südrand des Plateaus, das sich aus dem Häusermeer Jerusalems erhebt, führen Treppen nach oben, im Westen gelangen die Priester und Adeligen von ihren Residenzen in der Oberstadt über eine arkadenförmige Brücke direkt zum Tempelbezirk - erhöht und abgetrennt vom einfachen Volk. Im Vorhof haben Händler und Geldwechsler ihre Stände aufgeschlagen. Wahrscheinlich einfache Tische, Buden und Zelte aus ein paar Brettern und Stoffbahnen. Die Händler sind für den Tempel fast so wichtig wie die Priester. Denn nur in Jerusalem können vor Gott gültige Opfer vollzogen werden - und bei den Händlern im Hof können Lämmer und andere reine Opfertiere erworben werden. Ohne Händler keine Opfer. Ohne Opfer kein Kult.


Provokation der Geistlichkeit

Die Einzelheiten jenes Tages bleiben unklar. Doch Jesus muss an jenem 5. April irgendwann im Strom der Pilger auf den Tempelplatz gestiegen sein, vermutlich umgeben von seinen galiläischen Anhängern. Und dort stößt er die Buden und Tische der Händler und Geldverleiher um. Niemand weiß, wie viele von ihnen er ins Chaos stürzt und wie er aus dem Aufruhr aus umherirrenden Tieren, fluchenden Händlern und zornigen Pilgern wieder entkommt. Diese von den Evangelisten überlieferte "Reinigung" des Tempels haben Christen später so verstanden, dass Jesus den Tempel vom profanen Mammon gereinigt habe. Doch die Händler sind eben keine Vertreter weltlichen Kommerzes, sondern notwendig für den religiösen Kult. Indem Jesus sie angreift, greift er das Herz des Tempels an. Das ist keine Reinigung, das ist ein Akt des Niederreißens, ein prophetisches Zeichen, dass das Ende dieses Tempels und seiner Rituale gekommen und das Reich Gottes nah sei.



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Kommentare zu "Wie Jesus wirklich starb"


mathildeh | 31.05.2010 18:18

Luzifer wollte immer wie Gott angebetet und verehrt sein. Er ist der Gott des AT mit den vielen Grausamkeiten, den Juden und Muslime anbeten. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen! Jesus war natürlich ein Störfaktor für ihn. Gleich nach der Geburt wollte er ihn töten (Kindermord v. Bethlehem). Durch den Kreuzestod mit der Auferstehung, ist die Macht Lufzifers gebrochen. Erstens hat er zugegeben ein Mörder zu sein und zweitens konnte er DAS LEBEN, das Gott ist nicht töten. Wäre es nicht so gewesen, wäre das Leben nicht das Leben! http://www.hopeland.at Beitrag melden!

Duscha | 18.04.2010 17:51

Wie Jesus wirklich starb, ist m. E. unwichtig. Viel gravierender ist die Frage "Wer tötete Jesus?", der J. D. Crossan in seinem gleichnamigen Buch nachgeht und so die Ursprünge des christlichen Antisemitismus in den Evangelien aufdeckt. Ich bin nicht christlich, aber ich denke, der Zimmermann aus Nazareth hat der Liebe unter den Menschen ein Gesicht gegeben und das passte ebenso wenig in die damalige wie in die heutige Welt. Beitrag melden!

Wahrheit ?? | 22.05.2009 10:34

Liebes GEO Team , liebe Interessierte, dieses Thema ist und kann nur kurz gegriffen sein, viele Faktoren spielen eine Rolle bei der Wahrheitsfindung , die Jüdische Geschichte; darin vorkommende Personen z.B. Herodes d. Große.., die Römischen Kaiser , Augustus , Tiberius , Potius Pilatus, der Täufer verwandt mit Jesus !? , ein Bruder Jesus Jakobus Nachfolger Jesus in der Urgemeinde...Paulus .. und ja die Hohenpriester in den religiös politischen Verstrickungen.. ach so Judäa und Israel zwei Staatsgebilde ?? ein bißchen Archiolögie, Qumran , Nag Hammadi , das Thomas Evangelium und das ein oder andere , z.B. die Differenzen in den 4 bekannten Evangelien , ach so was ist mit den Apokryphen ?? also mal eben so einen Artikel schreiben.. .. nett aber die Essener glaubten an deas Endgericht und zogen in die "Wüste" um auf den letzten Kampf mit Gottes Heerscharen zu warten, Thema Endgericht .. Glaubte Jesus ähnlich ? eine Kohorte ca. 00 Soldaten sollen Ihn verhaftet haben nicht nur die Tempe Beitrag melden!

Stefan Wehmeier | 19.04.2009 00:00

Es ist immer wieder erstaunlich, dass man sich für alles Unwesentliche in Bezug auf die Person Jesus interessiert, aber nicht für das einzig Wesentliche: seine Erkenntnis. Was den einfachen Menschen Jesus wirklich zum "Christus" machte, lässt sich ganz ohne irrationale Annahmen erklären, und übertrifft gerade deshalb alle religiösen Wunsch- oder Wahnvorstellungen bei weitem. Der geniale Prophet Jesus von Nazareth war der erste Denker in der bekannten Geschichte, der das Grundprinzip der absoluten Gerechtigkeit erkannte: http://www.deweles.de/files/himmel_auf_erden.pdf Beitrag melden!

Wolf | 30.05.2008 14:54

Liebe Jana Es ist leider wahr ,dass dieser Jesus nicht aus religiösen Gründen sondern aus politischen,gestorben ist.Auch ist es leider wahr das die Kirche nicht aus religiösen Gründen sondern aus politischem Kalkül gegründet worden ist.Deshalb ist es völlig unerheblich wann der genaue Zeitpunkt war.Dieses Ganze Gebilde welches errichtet wurde um die Menschheit zu täuschen(was leider funktioniert hat und immer noch funktioniert),ist ein Kartenhaus welches zu gegebener Zeit einstürzen wird.(ich arbeite mit Hochdruck daran).Ich bin der Meinung,wir sollten und mal über die tatsächlichen Vorgänge zu der Zeit informieren und die richtigen Schlüsse daraus ziehen.Vor allem was die Kirche in den letzten 1600 daraus gemacht hat und immer noch macht und wer dahinter steckt!! In diesem Sinne Gruss Wolf Beitrag melden!

Jana Beyer | 18.03.2008 13:47

Liebes Geo-Team,der Autor dieses Artikels legt sich bei Jesus`Sterbedatum auf den 7.April 30 fest.Im Zusammenhang mit der Suche nach dem Grund für das im Datum ständig variierende Osterfest habe ich nach einem genauen Sterbdatum Jesus`gesucht.In einem Artikel habe ich die Angabe des 1. April 30 gefunden.Welches Datum stimmt? Vielen Dank.J.Beyer Beitrag melden!

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