GEO Magazin Nr. 05/03 - Mission Mars Seite 1 von 2
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Stonehenge im Teutoburger Wald?

Während der Nazizeit galten die Externsteine bei Bielefeld als rituelle Stätte der Germanen. Reine Propaganda? Die wirkliche Sachlage ist immer noch umstritten


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Wohl jede frühe Kultur hatte ihre Sternengucker, die beispielsweise den besten Zeitpunkt für die Aussaat bestimmen sollten. Seit vor vier Jahren bei Nebra in Sachsen-Anhalt eine 3600 Jahre alte Himmelsscheibe gefunden wurde, liegt der Schluss nahe, dass auch im bronzezeitlichen Mitteleuropa schon relativ fortgeschrittene Astronomie betrieben wurde.


Der Physiker und Astronom Wolfhard Schlosser von der Ruhr-Universität Bochum meint dafür einen weiteren Anhaltspunkt zu haben: Im Teutoburger Wald hätten un-sere Vorfahren während der Stein- und Bronzezeit ein Observatorium betrieben - bei den bis zu 40 Meter hohen "Externsteinen", einem Sandsteingebilde rund 30 Kilometer südöstlich von Bielefeld.


Die These von den Externsteinen als germanische Kultstätte ist relativ alt und diente speziell in der Zeit des Nationalsozialismus der völkischen Propaganda. Wissenschaftlich belegt worden sei sie indes nie, so die Berliner Archäologin Uta Halle, die sich jüngst in ihrer Habilitationsschrift mit der Archäologie während des Dritten Reiches beschäftigt hat.


Die letzte Ausgrabung an den Externsteinen fand 1934/35 statt, die von Uta Halle neu ausgewerteten Fundstücke der Grabungen lagern in den Schubschränken und Schaukästen des Lippischen Landesmuseums in Detmold. Fazit der Archäologin: Die Forscher hätten ihre Interpretation den Wünschen der Nazis angepasst. Es gebe dort keine Funde aus der Epoche zwischen Bronzezeit und Völkerwanderung.


Die Externsteine spielten Uta Halle zufolge als Kultort erst nach der Christianisierung dieser Gegend um 770 n. Chr. eine Rolle. Sämtliche Artefakte der Externsteine-Grabung sind jünger als 1000 n. Chr., die einzige Ausnahme sind Steinwerkzeuge und Feuerstein-Abschläge aus der älteren Steinzeit, die um 9000 v. Chr. datiert werden konnten. Damals lagerten Rentierjäger unter den Felsen. Dass sich 10000 Jahre lang nichts an oder in der Nähe der Externsteine abgespielt haben sollte, glaubt allerdings auch Uta Halle nicht. Denn immerhin führte ein uralter Handelsweg direkt an der Formation vorbei. Und besiedelt war die Gegend schon damals.


Auch dass es in einem Felsenturm der Externsteine eine Kammer gibt, in die genau zur Sommersonnenwende die aufgehende Sonne durch die Fensterhöhle hineinstrahlt, ist lange bekannt - wenn das auch allein kein aussagekräftiges Indiz ist. In dieser künstlich geschaffenen Kammer - rund 20 Meter über dem Boden - fanden Schlosser und der Steinmetz Ulrich Niedhorn an den Rändern der Fensterhöhle Schlagspuren, die ihrer Ansicht nach von prähistorischen Steinäxten stammen könnten.


Auf dem Falkenstein, einem den Externsteinen benachbarten Felsen, haben Schlosser und Niedhorn ferner sechs Sitzschalen mit Rückenlehnen und Fußrasten entdeckt. Dabei handelt es sich um natürliche Vertiefungen im Gestein, die bearbeitet wurden, um ein bequemeres Platznehmen zu ermöglichen. Von dort, so Schlosser, ließ sich über den sanften Hügeln des Teutoburger Waldes der Lauf der Sonne beobachten. Dieses Observationsdeck sei auf die Wintersonnenwende bezogen, da die Blickrichtung nach Südwesten ausgerichtet ist.



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