GEO WISSEN Nr. 40 - 10/07 - Das Geheimnis der Sprache Seite 1 von 4

Text von Thilo Guschas

Kunstsprachen: ein Flirt mit der Fantasie

Was bringt Menschen dazu, den Tausenden existierender Sprachen der Welt noch ganz neue hinzuzufügen? Oder sie gar zu lernen, obwohl kaum jemand sie spricht? Klingonisch etwa, Esperanto oder die Idiome aus J. R. R. Tolkiens "Der Herr der Ringe"


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AUDIO

 (Foto von: David Gillanders)
© David Gillanders
Zainab Thorp sagt auf elbisch: "Hallo Freunde, ich bin Gowenegeth, ich spreche elbisch und ich unterrichte die Sprache der Elben beim Shire Festival"
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Auch im Elbischen gibt es zwischen der männlichen und der weiblichen Anrede Unterschiede, erläutert Zainab Thorp
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Zainab Thorp, eine zierliche Frau Anfang 50, wartet in ihrem Zelt auf Besucher. Sie ist gekleidet wie für einen Kampf: mittelalterliches Lederkostüm, in der Hand eine massive Axt. Draußen brandet Beifall auf. Über 10 000 Besucher sind zum "Tolkien Weekend" nach Birmingham gekommen, jener Stadt, in welcher der Dichter seine Jugend verbracht hat. Auf dem Programm des einmal jährlich veranstalteten Wochenendes stehen Darbietungen rund um die Geschichten von Mittelerde: ein Verkleidungswettbewerb, Showkämpfe mit Schwertern, Laientheater. Ein Magnet für den Familienausflug. Was ist so faszinierend an den Erzählungen von Mittelerde? "Tolkien hat eine komplette Welt erfunden, mit richtigen Landkarten und echten Sprachen!", schwärmt eine junge Hobbit-Frau, deren Füße mit Haaren beklebt sind. Zu den Attraktionen des Festes zählen Ethno-Rapper vom indischen Subkontinent: Ein Didgeridoo ertönt, die Musiker skandieren DHIRU! DHIRU!


Nur echt mit spitzen
Ohren: Sarah Louise und
ihre Tochter Tara haben
sich für das Tolkien-
Wochenende im britischen
Birmingham als Elben
verkleidet. Tara wird
später den Kostümwettbewerb
gewinnen (Foto von: David Gillanders)
© David Gillanders
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Nur echt mit spitzen Ohren: Sarah Louise und ihre Tochter Tara haben sich für das Tolkien- Wochenende im britischen Birmingham als Elben verkleidet. Tara wird später den Kostümwettbewerb gewinnen

KITA! TAKA!, der Sänger faucht Wortreihen ins Mikrofon - er rappt die Geschichte des "Herrn der Ringe" nach. Holt Tolkiens pathetisches Heldenepos ins 21. Jahrhundert. Begeistert feuert das Publikum die Musiker an. In Zainab Thorps Zelt hingegen herrscht noch immer Leere. Sie ist Expertin für Sindarin, eine der Kunstsprachen aus dem "Herrn der Ringe". Im Auftrag der Veranstalter soll sie einen Grammatikkurs über diese "elbische" Sprache anbieten. In ihren Augen mischen sich Bedrücktheit und Kampfesmut. Sie ahnt: Auf einem Familienfest Leute für Linguistik zu begeistern, ist so hoffnungslos, wie DEN RING durchs feindliche Mordor zu schleusen. Weshalb sie es dennoch versucht? "Man kann sich in das Hirn des Professors hineindenken. Und das macht einfach Spaß."


Das Elbische bleibt
in der Familie: Montserrat
ist die Tochter
der Lehrerin Zainab
Thorp, die Unterricht
in Sindarin gibt - einer
der tolkienschen
Kunstsprachen (Foto von: David Gillander)
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Das Elbische bleibt in der Familie: Montserrat ist die Tochter der Lehrerin Zainab Thorp, die Unterricht in Sindarin gibt - einer der tolkienschen Kunstsprachen

Der Professor und seine Mittelerde

Mit "dem Professor" meint Mrs. Thorp John Ronald Reuel Tolkien, den weltberühmten Schöpfer von Mittelerde. Weniger bekannt ist, dass Tolkien Lehrer an der Universität von Oxford war, wo er bis 1959 Altenglisch und historische Sprachwissenschaft unterrichtet hat. Eine seiner wichtigsten Forschungsarbeiten beschreibt einen Dialekt des mittelalterlichen Englisch. Ein trockenes Spezialistenwissen, mit dem Tolkien wahrscheinlich nie über sein Fach hinaus bekannt geworden wäre. Das gelang ihm erst mit seinem Epos "Der Herr der Ringe", das er Mitte der 1950er Jahre in England veröffentlichte.

Für Tolkien aber war die Geschichte über Mittelerde, wie Millionen Fans sie heute kennen, kein Zweck an sich. Was ihn trieb, war linguistischer Eifer. Fantasiesprachen wie das Elbische hatte er entworfen, noch bevor die erste Zeile über Mittelerde geschrieben war. "Der Herr der Ringe" - ein Nebenprodukt von Tolkiens Sprachbegeisterung. Genauer gesagt: eine Folge seiner Zweifel, ein Publikum für ein Grammatikbuch über die Sprachen der Elben zu finden. Deshalb suchte Tolkien eine Kulisse. Sein genialer Coup: Er erfand Geschichten hinter den Geschichten. Über die Vergangenheit, von der die unbedarften, geschichtslosen "Hobbits" nie etwas geahnt haben.

Bis der Zauberer Gandalf kommt, ein pfeiferauchender Schriftgelehrter wie sein Alter ego Tolkien, und den kleinen Helden erklärt, dass ihre beschauliche Welt eingebunden ist in ein gewaltiges Drama um Macht und Vergänglichkeit. uch die Grammatik erzählt Geschichten hinter den Geschichten. Sie sendet Botschaften aus längst vergessenen Zeiten - und über die Vergänglichkeit der Sprachen.



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Kommentare zu "Kunstsprachen: ein Flirt mit der Fantasie"


Heinrich vom Rhing | 09.01.2008 09:37

Ich finde es ja interessant, was alles in den Artikel hineininterpretiert wird, was dort eigentlich nicht steht. Der Autor setzt mitnichten Klingonisch oder Elbisch mit Esperanto gleich. Er verucht lediglich die ganze Bandbreite der Kunstsprachen zu erfassen, was ihm meiner Meinung nach auch gut gelungen ist, wenn man bedenkt, wie wenig Platz er dafür hat. Die Zielsetzung einer Kunstsprache kann nunmal sehr unterschiedlich sein. Sindarin, Klingonisch, Esperanto und Zwillingssprachen haben alle sehr unterschiedliche Zielsetzungen (auf letzteres ist wohl auch eher der letzte Satz bezogen), sind aber alle eben "erfundene" Sprachen : Sindarin zum Selbstzweck und Sprachenstudium, Klingonisch für die Atmosphäre eines Films (wobei sich das auch inzwischen verselbstständigt hat), Esperanto als Weltsprache (und dieses Ziel ist bisher nicht erreicht worden) und Zwillings- und Geheimsprachen um sich von anderen abzugrenzen. Beitrag melden!

hans-harald ^^ | 05.01.2008 11:36

Ich denke das viele "esperanto fans" sich hier viel zu viel aufregen. ich lerne auch selber esperanto mehr oder weniger, da es wirklich super einfach ist und irgendwie auch spass macht und mich auch ein bisschen fasziniert. allerdings muss ich mal sagen das wenn sich hier jemand über den begriff "künstliche sprache" aufregt dann muss man sich wirklich fragen ob diese person überhaupt mal richtig über esperanto nachgedacht hat, denn künnstlich ist etwas was nicht natürlich ist, und esperanto ist nurmal nicht natürlich sondern konstruiert und mehr oder weniger erfunden( auch wenn die mehrheit der wörter in anderen sprachen ihren ursprung haben) und damit ist sie eben nurmal eine "kunstsprache". auch nur weil bei wikipedia steht das es eine sprache ist die für alle gleich ist, sitmmt das nicht automatisch, es ist nurmal war das es warscheinlich kein einziges ort mit japanischem, chinesischem oder suaheli ursprung gibt. hinterfragt doch mal was andere sagen und nemt es nicht einfach hin Beitrag melden!

Meike Grewing | 07.12.2007 19:09

Ich finde nicht, dass die Kommentare von "ideologischer Verblendung" zeugen. Esperanto ist wirklich nicht mit Elbensprachen und dergleichen zu vergleichen, denn ein weiterer wesentlicher Unterschied besteht darin, dass letztere Sprachen wirklich nur dafür da sind, dass einige Freaks ihre eigene Sprache haben, bei Esperanto ist genau das Gegenteil der Fall. Es geht nicht darum, durch das Beherrschen einer ausgefallenen Sprache seine Bewunderung für z.b. den Herrn der Ringe zu zeigen. Vielmehr soll Esperanto als Mittel dienen, die internationale Kommunikation zu erleichtern und Zusammenhalt zu schaffen. Übrigens hat ein sprachwissenschaftliches Studium nicht zwingend zur Folge, alle Sprachen zu kennen. Wäre dies der Fall, hätte der Autor sicher in seinen Beispielen für Esperanto-Wörter keinen Fehler eingebaut. Dies wäre allerdings auch nicht passiert, wenn er vor dem Schreiben des Artikels sorgfältig recherchiert hätte. Beitrag melden!

Jan Wohlgemuth | 24.11.2007 15:23

Da möchten die lieben Esperanto-Anhänger einerseits, dass man nicht auf "ihre" Sprache herabblickt, bloß um im selben Atemzug andere Kunstsprachen zu verspotten. Besonders "verständigungsfördernd" ist das sicher nicht. --- Der Autor des Artikels ist übrigens studierter Sprachwissenschaftler. Es zeugt von einem besorgniserregenden Grad an ideologischer Verblendung, wenn man ihm seine wissenschaftliche Objektivität (derer es manch anderem hier zu mangeln scheint) als Unfähigkeit auslegt. Beitrag melden!

agariko | 17.11.2007 13:34

Wenn einer keine Ahnung von einem ihm artfremden Wissensgebiet hat, sollte er lieber schweigen. Ich kann als Nichtmediziner dem Artzt auch nicht mein Röntgenbild erklären, denn dazu fehlt mir das medizinische Grundlagenstudium. Wie kann ich mich also über Esperanto negativ auslassen, wenn ich selbst nicht Grundregeln dieser fantastischen Idee und auch Machart kenne. Seit dem Turmbau zu Babel gibt es eta 1000 Versuche eine Sprache zu schaffen,die so gut funktioniert und gerade durch ihre gute Funktionalität auch entsprechende Verbreitung gefunden hat, wie das Esperanto. Denen, die dem Etnosprachenfimmel als Zweitsprache anhängen sei gesagt, daß das Englische einen vermeintlichen "Siegeszug" nur etwa 70 Jahre hinter sich hat Vorher galt in ganz Europa über 300 Jahre Französisch als "die" weltumspannende Sprache. Wie sollte man also die Sprache Esperanto mit ihren nunmehr 120 Jahren Geschichte jetzt schon mbeurteilen ? NoKo Beitrag melden!

Manfred Sieber | 15.11.2007 09:53

Auch ich finde es vollkommen absurd und ungerecht, Esperanto mit irgendwelchen Fantasiesprachen zu vergleichen. Der Autor sollte sich einmal gründlich über Esperanto informieren. Er würde dann sehen, dass Esperanto seit 120 Jahren lebt, sowohl als Sprache als auch als humanistische Idee! Aber auch ich musste erst 64 Jahre alt werden, um das zu begreifen! Fakt ist, dass Esperanto dank Internet einen ungeheuren Aufschwung gewonnen hat. Man braucht nur einmal bei www.lernu!.net hinein zu schauen. Dort kommen täglich neue Anmeldungen aus aller Welt, und im Chat trifft man ständig Menschen aller Nationen, die sich friedlich miteinander unterhalten. Beitrag melden!

Jan Fabio | 14.11.2007 20:14

Tja, also man kann auch eine fliege mit nem elefanten vergleichen unterm vorwand, dass beide Lebewesen sind. Ich bin zwar kein Dr. phil. oder esperantosprecher, wie so einege andere hier. Aber was soll der fergleich mit den Elbenleuten (Elben net elfen) oder diesen Startrekk-Narren? Ich versteh des nech. Oder sagen sie mir bitte aus welchem film oder buch espranto stammen soll. Beitrag melden!

Hermann Kroppenberg | 14.11.2007 18:28

Wie sieht denn der Durchbruch einer Sprache aus? Esperanto wird überall auf der Welt gesprochen und verzeichnet zur Zeit große Zuwächse in Asien, besonders in China, weil die Syntax den in China gesprochenen Sprachen sehr nahe kommt. Esperanto ist eine Sprache, die niemandem gehört. Keiner Nation, keinem "Erfinder". Sie bevorzugt keine Gruppe, niemand braucht sich zurückgestellt zu fühlen. Es ist nicht nur die Schönheit und Klarheit der Sprache, die sie so viele Frende finden läßt, nein, es ist auch die Philosophie, die dahintersteht. Mag jemand noch so gut Englisch als Zweitsprache beherschen, gegen einen Muttersprachler sieht er immer alt aus und nimmt - wie auch immer - eine untere Position ein. Kein Vergleich mit Esperanto! Von einer "künstlichen" Sprache zu sprechen zeugt von großer Unkenntnis. Was ist eine künstliche Sprache? Esperanto hat Wurzeln in vielen Weltsprachen, ist exakt und macht richtig, viel Freude. Probieren, mitmachen, mitlernen: http://de.lernu.net/ Beitrag melden!

Gerald Schmid | 14.11.2007 14:36

Also der Satz: "Und statt Sprachen für alle zu schaffen, erfinden sie eine Heimat für einige wenige, die das Besondere suchen." zeugt davon, dass der Autor, zumindest von Esperanto, gar keine Ahnung hat. Die Idee von Esperanto war naemlich genau die, eine einfache, regelmaessige Sprache ohne (unnoetige) Ausnahmen zu schaffen, die auf anderen Sprachen aufbaut. Dass es sich dabei um europaeische Sprachen handelt, ist historisch bedingt, abgesehen davon, gibt es auch heute noch sehr viele Leute die eine (urspruenglich)europaeische Sprache sprechen und fuer die Esperanto damit noch einfacher zu lernen ist. Wie auch immer, die perfekte Sprache gibt es nicht, aber Esperanto gelingt sicher eine gute Annaeherung an das Ziel, das Zamenhof hatte, naemlich eine einfache und exakte Verstaendigungsmoeglichkeit fuer moeglichst viele Menschen zu schaffen. Gerald Beitrag melden!

Jan Wohlgemuth | 05.11.2007 12:32

> Esperanto mit Klingonisch oder anderen Fantasie-Sprachen in einen Topf zu werfen, zeugt von grober Unwissenheit. Esperanto ist und bleibt eine künstlich geschaffene Sprache. Das ist schlichtweg ein Faktum ihrer Sprachgeschichte, das sich vielleicht ideologisch verleugnen lässt, nicht jedoch mit wissenschaftlich adäquater Diskussion. Alles andere ist subjektive Wertung vom Schlage "Sprache x ist besser/edler als Sprache Y", "Sprache A ist normal, Sprache B nicht" und derlei Allüren hat die Sprachwissenschaft des 21. Jahrhunderts eigentlich schon eine Weile hinter sich gelassen. Beitrag melden!

Lu Wunsch-Rolshoven | 28.10.2007 02:28

Der Artikel stellt fest, dass Esperanto "der Durchbruch nicht gelungen" ist. Stimmt - aber: Kann man mehr erwarten in den 120 ersten Jahren einer Sprache? Schließlich hat das Ganze 1887 mit einem einzigen Esperantosprecher, Ludwig Zamenhof, angefangen. Vergleichen wir mal mit Englisch: Um 500 n. Chr. entstehen die ersten Anfänge aus den Sprachen der Angeln und Sachsen. Um 1500 hat die Sprache die britischen Inseln noch nicht verlassen. Um 1800 ist in Europa Französisch noch deutlich führend. Erst im 20. Jahrhundert breitet sich Englisch als Fremdsprache wegen den USA weltweit aus, übrigens in den letzten 40 Jahren mit nur etwa 5 % Zuwachs pro Jahr. Und in hundert Jahren wird Englisch möglicherweise hinter Chinesisch, Spanisch und vielleicht Arabisch auf Platz vier zurückgefallen sein. Sprachen breiten sich langsam aus. Esperanto wird sich vermutlich weiterhin verbreiten, weil es rasch zu lernen ist und weltweit Kontakte ermöglicht. Und in internationaler Runde einfach Spaß macht. Beitrag melden!

Stefano Keller | 19.10.2007 04:13

Weitere Infos zu Kunstsprachen, Esperanto: 1) Informationsplattform zum Thema Internationale Plansprachen und globale Kommunikation: http://www.plansprachen.ch/ 2/a Ein Denkmal in Buchform - Andreas Künzli hat einen schweren Wurf gelandet – und ein 1200-seitiges Lexikon über Esperanto und andere Plansprachen in der Schweiz verfasst. 2/b «Welche Sprache ist schon natürlich?» - Der Genfer Professor François Grin über die Bedeutung des Englischen als Weltsprache und die Zukunft des Esperanto. http://www.coopzeitung.ch/index.cfm?&id=32638 3) 120 Jahre Esperanto http://www.kontakto.info/120_Jahre_Esperanto_Pressemitteilung_Juli_2007.pdf 4) Pasporta Servo - ein Netzwerk von Gastgebern/Unterkünften, bei dem zur Zeit ungefähr 1350 Gastgeber in über 85 Ländern mitmachen, ... und alle Gastgeber sprechen Esperanto! http://www.tejo.org/eo/ps . Beitrag melden!

Ronald Schindler | 18.10.2007 16:36

Auch ich bin der Meinung, dass Klingonisch und Esperanto kaum Gemeinsamkeiten aufweisen, um sie gemeinsam zu nennen. Vielleicht sollte man das nächste Mal besser recherchieren. Esperanto wird schon häufiger auf der Welt gesprochen als eine Reihe von Nationalsprachen, die nach und nach durch andere verdrängt werden und schließlich am Aussterben sind. Beitrag melden!

Melli | 17.10.2007 20:35

Das ist so eine Sache mit dem Lesen: Da wird nicht Klingonisch mit Esperanto in einen Topf geworfen, es gibt eine Überleitung die mit "aber" beginnt, um zu zeigen, dass die Hoffnungen der klingonisch Sprechenden sinnlos sind. Und konstruierte Sprachen sind es so oder so beide, richtig? Nebenbei bemerkt: für die Enterprise Fans gilt klingonisch sicher auch als "ganz normale Sprache". Beitrag melden!

Walter Klag | 17.10.2007 18:51

Genau! Google findet 60 Millionen Seiten zu Esperanto. www.esperanto.net Beitrag melden!

Dr. phil. Rudolf Fischer | 16.10.2007 09:22

Esperanto mit Klingonisch oder anderen Fantasie-Sprachen in einen Topf zu werfen, zeugt von grober Unwissenheit. Schon die Zielsetzung ist völlig verschieden, aber auch die Realität. Esperantosprechende gibt zu Tausenden in fast 100 Ländern der Welt. Es wird in der vierten Generation gesprochen und ist inzwischen eine völlig normale Sprache wie andere auch, nur dass sie eben wesentlich leichter erlernbar ist als andere Fremdsprachen. Im Internet, speziell in der Wikipädie, kann man sich davon selbst überzeugen. http://www.esperanto.de/gea http://www.uea.org Beitrag melden!

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