Hauptspalte:
Leseprobe: Das Spiel mit dem Feuer
Einst kauten unsere Ahnen nichts als Rohkost. Doch vor rund zwei Millionen Jahren lernten sie, die Kraft der Hitze zum Grillen von Speisen zu nutzen. Ein Prozess, der weitreichende Folgen hatte

Daten werden gesendet ...
» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!
fhdfh
So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook
Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.
Woran erkenne ich diese Plugins?
Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.
Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?
Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben
Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)
Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert
Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt
Was macht Facebook mit meinen Daten?
Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php
Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.
Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.
Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?
Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier
Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:
http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)
Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz
So funktioniert der +1-Button von Google
Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)
Woran erkenne ich den +1-Button?
Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.
Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622
Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?
Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").
GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.
Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.
Was macht Google mit meinen Daten?
Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397
Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html
Weitere Informationen:
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.
Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.
Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:
http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)
Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
Lesen Sie einen Auszug aus der neuen Ausgabe von GEOkompakt zum Thema "Gesunde Ernährung":
Niemand kann
sagen, wann und wo erstmals ein Stück
Fleisch gegrillt wurde. Aber das Spiel
mit dem Feuer begann, so viel scheint
sicher, vor mehr als zwei Millionen
Jahren über einer prähistorischen Glut.
Und was da genau mit dem – vermutlich
erlegten – Wild geschah, muss auf
die ersten Beobachter dieses Vorgangs
wie eine Naturkatastrophe en miniature
gewirkt haben: In der Hitze der Flammen
schrumpelten die Fasern des Fleisches
innerhalb kurzer Zeit zusammen;
bald darauf brodelte das in den Muskeln
enthaltene Wasser, dehnte sich um
mehr als das Tausendfache aus, zerriss dabei
hier und da den Faserverbund und
entwich als Dampf.
Heißes Fett schwemmte aus den
aufgesprengten Fleischklüften, tropfte
zischend in die Glut. Pigmente zerfielen,
aus leuchtendem Rot wurde erst ein
zartes Rosa, dann Grau.
Am Rand des Gewebes wirkte die
Lohe mit besonderer Zerstörungskraft.
Binnen Minuten zerlegte sie dort Eiweiße
und Zuckerstoffe, deren Einzelteile
sich anschließend zu Hunderten neuer
Substanzen verbanden, die auf dem
Grillfleisch eine bräunliche Kruste voller
intensiver Aromen hinterließen.
Was heutigen Zeitgenossen banal
erscheinen mag und alltäglicher kaum sein könnte – das Braten oder Kochen
von Lebensmitteln –, brachte jenen
Menschen, die die neue Technik als
Erste beherrschten, schon in der Steinzeit
etliche Vorteile; sie lebten länger,
zeugten mehr Nachkommen.
Und: Es hatte vermutlich einen entscheidenden
Anteil am evolutionären
Erfolg des Homo sapiens.
„Denn die Zubereitung von Nahrung
ist eine Fertigkeit, die kein anderes Tier
beherrscht“, so der britische Anthropologe
Richard Wrangham. „Ohne sie
hätte sich unser Gehirn vermutlich
nie so großartig entwickelt, wären wir
vermutlich als Art nie entstanden.“
Wer die Anfänge der Essenszubereitung
rekonstruieren will, der muss
uralte Asche und Knochen in Afrika
analysieren und anatomische Studien
anstellen. Nur so lassen sich jene Indizien
finden, die man braucht, um zu
verstehen, weshalb sich die Menschen
so anders entwickelt haben als etwa ihre
nächsten Verwandten, die Affen – und
zwar nicht nur in Bezug auf Hirnvolumen und aufrechten Gang, sondern
auch in der Art und Weise, wie sie ihre
Nahrung verzehren.
Denn die Zähne des Homo sapiens
sowie seine Mundöffnung sind geradezu
zierlich im Vergleich zu denen etwa
eines Schimpansen. Zudem sind seine
Kiefermuskeln sowie jene Knochen,
an denen diese Muskeln ansetzen, eher
schwach ausgeprägt – hartfaserige
Pflanzenstängel lassen sich mit so einer
Ausstattung kaum zerkleinern.
Darüber hinaus ist der menschliche
Dickdarm, gemessen an dem eines Gorillas, außergewöhnlich kurz. Frisches
Blattwerk, Obst und Gemüse
verdauen Menschen daher weitaus
schlechter als andere große Primaten.
Und anfällig macht der Verdauungstrakt
auch. So ist etwa
der Genuss rohen
Fleisches für Menschen
manchmal sogar
lebensgefährlich.
Wie aber konnte
ausgerechnet jene
Spezies, die von derartigen
Mängeln geplagt
wird, den gesamten
Planeten erobern?
Wie passt das
zusammen: Schwäche
und Aufstieg?
Noch vor gut 2,5 Millionen Jahren
ähnelten die Vorfahren von Homo sapiens
eher äffischen Wesen: Fossilien aus jener Zeit zeigen, dass die Vormenschen
über lange Arme und kurze
Beine verfügten. Ihre Gehirne von
durchschnittlich 450 Kubikzentimeter
Größe waren kaum voluminöser als
die heutiger Schimpansen.
Brustkorb und Becken waren dagegen
ausladend, was auf einen geräumigen
Magen-Darm-Trakt schließen
lässt. Und: Mit einem so langen Verdauungsapparat
ließ sich pflanzliche Kost
besonders gut verarbeiten – weshalb
Paläoanthropologen davon ausgehen,
dass sich diese Affenmenschen hauptsächlich
von Grünzeug ernährten.
Mehr als 600.000 Jahre später aber
hatten sich unsere Ahnen enorm verändert: Sie waren menschlicher geworden,
ihre Beine länger, die Arme kürzer.
Brust und Becken hatten sich verkleinert
– ein Hinweis auf einen reduzierten
Magen-Darm-Trakt. Und die Kaufläche
der Mahlzähne war um mehr als 20 Prozent
geschrumpft, was Forscher an den
Bruchstücken fossiler Gebisse ablesen
konnten. Zugleich hatte das Gehirn
rund 40 Prozent an
Volumen zugelegt.
Das waren radikale
Umbauten. Und
nach Richard Wranghams
Ansicht hatte
allein die Kunst der
Nahrungsbearbeitung
sie ermöglicht.
Denn im Verlauf
dieser 600.000 Jahre,
so seine These (die
von vielen Forschern
anerkannt wird), hatten
die Urmenschen
gelernt, mit Steinwerkzeugen die Kadaver
toter Tiere zu zerlegen, dabei auch
Knochen zu zertrümmern und auszuschaben,
um an das Mark zu gelangen –
Schnitte in fossilen Gebeinen zeugen
vom Gebrauch von Steinklingen.
Offenbar erschlossen sich unsere
Vorfahren also die ergiebige Kalorienquelle
Fleisch – was unter anderem dazu
führte, dass das Hirn über viele Generationen
immer größer wurde.
„Doch allein damit ist der gewaltige
Zuwachs an Gehirnmasse nicht zu
erklären“, so Wrangham, „und schon
gar nicht die Verkürzung des Darms.“
Der Brite vermutet daher, dass unsere
Vorfahren in diesen 600.000 Jahren noch etwas lernten: ihren Fleischkonsum
dank des Feuers zu optimieren.
Den vollständigen Text können Sie in der neuen Ausgabe von GEOkompakt zum Thema "Gesunde Ernährung" nachlesen.