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Leseprobe: United Nations : Leseprobe: United Nations

Mit seiner Internationalität ist Berlin längst eine Metropole von Welt. Hier leben Menschen aus 190 Nationen. Sechs Begegnungen

Text von Nicol Ljubic

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Chris Sandeman, Brite

Chris Sandeman hat ein Auge für Ahnungslose. Er hat sie gleich gesehen, die junge Frau mit dem Stadtplan, er setzt sich zu ihr an den Cafétisch. Eine Viertelstunde später glaubt sie, Berlin zu kennen. Der smarte Brite hat ihr vom Holocaust-Mahnmal erzählt, ein paar Worte über Mitte verloren, dessen Szenevolk und die Stasi; die Touristin weiß nun, wo der Jüdische Friedhof liegt und dass in Kreuzberg mehr Türken leben als anderswo außerhalb der Türkei.


Er war der Erste, der Pub Crawls angeboten hat: Chris Sandemann (Foto von: Sibylle Bergemann)
© Sibylle Bergemann
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Er war der Erste, der Pub Crawls angeboten hat: Chris Sandemann

Was sie nicht weiß: Sandeman hat ein Geschäft daraus gemacht, junge Touristen durch die Stadt zu führen und dabei seine Ein-Mann-Show abzuliefern. „Ich muss die Leute zum Lachen und Weinen bringen“, sagt er. Denn nur so bekommen er und seine Mitarbeiter Trinkgeld; vor allem aber Werbeeffekte: Wem die Gratis-Tour gefallen hat, der bucht bei Sandeman noch eine Führung, gegen Gebühr: ob „Third Reich Berlin“ oder „Red Berlin: Secrets of the Communist Capital“. Oder die „Pub Crawls“: Für zwölf Euro führt Sandeman durch fünf Bars, Gratis-Alkohol inklusive. Er war der Erste, der diese Tour angeboten hat. Seitdem gehören Gruppen, die betrunken durch Mitte stolpern, zum Stadtbild. Über die „Pub Crawls“ spricht Sandeman nicht gern.

Mittlerweile ist seine 2004 gegründete Firma Sandemans New Berlin in die Metropolen sieben weiterer Länder expandiert. Unter anderem nach England, wo Sandeman als jüngster Sohn der gleichnamigen Sherry-Dynastie in Sussex auf die Welt kam. Er hat Psychologie in Yale studiert. Ein Millionenerbe, der aus einer Laune heraus im Sommer 2002 nach Berlin gekommen ist und sich erst in seine Mitbewohnerin, dann in die Stadt verliebt hat. Er sieht auf die Uhr und sagt zu der jungen Frau am Tisch: „Wenn du Zeit hast, in zehn Minuten fängt eine Tour an, direkt hier vor der Tür.“


"Kanzler, Minister, alle" waren schon bei ihm: Döner-Mann Saim Aygün (Foto von: Sibylle Bergemann)
© Sibylle Bergemann
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"Kanzler, Minister, alle" waren schon bei ihm: Döner-Mann Saim Aygün

Saim Aygün, Türke

Saim Aygün ist streng. „Sehen Sie diesen Koch?“, fragt er und zeigt auf einen Computerbildschirm. „Der Mann trägt keine Mütze, das geht nicht.“ Von seinem Büro in Kreuzberg aus hat Aygün die Küchen seiner Restaurants im Blick. In jeder hängt eine Kamera und überträgt die Bilder direkt an seinen Schreibtisch. Aygün geht es um Disziplin. „Sonst“, meint er, „wären wir nicht so weit gekommen.“

Wir, das sind Saim, Hussein und Mehmet – drei Brüder, die die sechs Hasir-Lokale betreiben: „drei mit Döner, drei ohne“. Was heißen soll, dass zur einen Hälfte der Restaurants auch ein Imbiss gehört. „Wir sind die besten“, sagt Aygün und zeigt ein Foto, auf dem zwei ehemalige Hertha-Spieler an einem seiner Döner-Grills zu sehen sind. Dann erzählt Aygün von Politikern, die zu Gast bei ihm waren, und wenn man fragt, wer, sagt er: alle. Kanzler, Minister, alle – und macht dabei eine lässige Handbewegung, als sei das nicht der Rede wert.

1971 hatte Mehmet, der älteste Bruder, die Idee, Döner im Brot zu verkaufen. Er war damit der Erste, in seinem Restaurant in Kreuzberg. Heute gibt es Aygün-Restaurants in Mitte, Spandau, Schöneberg und Wilmersdorf. Die Aygüns, könnte man sagen, haben ein Stück Kreuzberger Lebenskultur in die bürgerlichen Viertel exportiert. An der Wand hinter dem Chef-Schreibtisch hängt ein Foto des verstorbenen Vaters. Der Vater, glaubt Saim Aygün, wäre stolz auf seine Jungs; er, der einst selbst zwei Feinkostläden am Schwarzen Meer geführt hat.

Seit 30 Jahren ist der Sohn in der Gastronomie. In dieser Zeit hätten sich die Gäste einander angepasst, sagt er: „Früher haben die Deutschen keinen Knoblauch gegessen, heute tun sie’s, aber viele Türken mögen ihn nicht mehr.“ Er lacht kurz und schaut dann wieder ernst auf den Bildschirm. Der Koch trägt noch immer keine Mütze. Er wird gleich einen Anruf bekommen.



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