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Kanzleramt intern: Kanzleramt intern

Für das neue GEO Special Berlin blickt Redakteur Stefan Schirmer hinter die Kulissen der Machtzentrale. Stets im Blick: Szenen, wie man sie nicht aus der Tagesschau kennt


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Reine Diplomatie: Für Russlands Regierungschef Putin wird im Kanzleramts-Ehrenhof der rote Teppich gefegt (Foto von: Ronald Bonß)
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Reine Diplomatie: Für Russlands Regierungschef Putin wird im Kanzleramts-Ehrenhof der rote Teppich gefegt

Geschwätzigkeit ist anderswo. Das Bundeskanzleramt erscheint als Ort der Diskretion. Seinen Mitarbeitern verbietet sich das gesprochene Wort ohne vorherigen Einsatz einer Goldwaage – erst recht, wenn Journalisten im Haus sind. Das bekamen GEO-Special-Reporter Stefan Schirmer und Fotograf Ronald Bonß zu spüren, als sie sich über Wochen hinweg immer wieder mit Gesprächspartnern in Angela Merkels Machtzentrale trafen: Nicht nur politische Beamte, sondern auch Gärtner oder Hausmeister berichteten über ihren Arbeitsalltag meist mit der Verschlossenheit von Diplomaten am Rande heikler Atomwaffensperrvertrags-Verhandlungen.

Trotz der Diskretions-Hürden gelang es dem GEO-Special-Team, sich einen Eindruck vom Alltag im Kanzleramt zu verschaffen, wie er für Journalisten selten möglich ist. Dabei kamen die Turbulenzen der Weltfinanzkrise zugute. Der Zwang zum Improvisieren, das Stakkato aus Staatsbesuchen und Krisentreffen ließen im Kanzleramt einige ungeschützte Momente der Beobachtung für den Reporter entstehen.


Fotograf Ronald Bonß und GEO-Special-Redakteur Stefan Schirmer im „Präsidentenzimmer“, das wenig später Russlands Premier besetzen sollte. Den Raum fanden die beiden beeindruckend – schlicht (Foto von: Ronald Bonß)
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Fotograf Ronald Bonß und GEO-Special-Redakteur Stefan Schirmer im „Präsidentenzimmer“, das wenig später Russlands Premier besetzen sollte. Den Raum fanden die beiden beeindruckend – schlicht

So erfuhr Schirmer etwa den neuesten Stand der umstrittenen „Abwrack-prämie“. Und kurz nach dem Rücktritt des Bundeswirtschaftsministers sah er in der Kanzlerküche, wie souverän das dortige Personal mit dem Wechsel umgeht: Auf der Kabinettsliste, die Vorlieben der Top-Politiker für Kaffee oder Tee auflistet, wurde der alte Minister einfach durchgestrichen und der neue Name mit einem Kugelschreiber eingefügt.

Bei der Recherche benötigten die Reporter viel Geduld. Aus Sicherheitsgründen dürfen sich Besucher des Hauses nicht unbeobachtet darin bewegen. In längeren Pausen zwischen zwei Terminen wurden die Reporter einfach auf einer Sitzgruppe „geparkt“. Bisweilen auf der Kanzler-Etage, wo die Hausherrin allein und gedankenverloren an ihnen vorbeiging. Dort oben im siebten Stock erzeugt die Architektur eine merkwürdige Abgehobenheit und Stille. Oder wie Amtschef Thomas de Maizière zu den Besuchern in erfrischender Offenheit sagte: „Hier drin ist alles wie in Watte.“


Mächtig theatralisch: die oberste Treppe der Skylobby, 7. Etage. Am hinteren Flur liegt das Büro der Kanzlerin (Foto von: Ronald Bonß)
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Mächtig theatralisch: die oberste Treppe der Skylobby, 7. Etage. Am hinteren Flur liegt das Büro der Kanzlerin

Ihre Reise ins Zentrum der Macht führten Schirmer und Bonß in Büros und sogar in den Gymnastikraum für Merkels Bürokraten. Vom Bankettsaal vor einem Staatsempfang ging es direkt in die Behördenkantine, wo bei „hausgemachter Fischfrikadelle mit Hausfrauensoße“, Bratkartoffeln und Balkansalat (für 2,20 Euro) Regierungs-Interna besprochen werden.

Angela Merkels Speisezimmer im obersten Stockwerk, in dem die Spitzen der Großen Koalition regelmäßig ums politische Klein-Klein feilschen, nahmen die Reporter ebenso in Augenschein wie die Tiefgarage, in der allerlei Strategien, Intrigen, Sachverhalte und Geheimnisse unter lautem Rumpeln zerstört werden: in der riesigen Schredderanlage, wo fünfmal pro Woche Politik ein letztes Mal Staub aufwirbelt. Geheimakten von ganz oben, etwa aus dem Büro Merkel, so erfuhr Schirmer, kommen unten bereits zerkleinert an. Doppelt gehäckselt hält wohl besser.



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Kommentare zu "Kanzleramt intern"

Gabriele Muster | 18.02.2011 22:59

Wer eine Dissertation anfertigt, muss die Regeln einhalten! Wo kämen wir denn dahin, wenn ausgerechnet einem Minister Ausnahmeregeln gestattet werden. Die Bundeskanzlerin ist doch selbst promoviert! Empörend, sollte die Bundeskanzelerin so eine Haltung unterstützen. Ich fordere den Rücktritt des Verteidigungsminister. Andere Minister mussten wegen verbaler Entgleisungen den Sessel räumen. Diese Vorwürfe in dieser Doktorarbeit sind weit aus schlimmer Beitrag melden!

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