Hauptinhalt

GEO.de Seite 1 von 1
Artikel vom


FameLab: FameLab-Finale: Vergessen Sie Bohlen!

Bühnenreife Wissenschaft vom Feinsten zeigten die Finalisten des FameLab-Finales 2012. Den ersten Platz errang Timo Sieber mit einem Blitzvortrag über molekulare Krebstherapie. Vom finale furioso in Bielefeld berichtet GEO-Chefredakteur Peter-Matthias Gaede

Text von Peter-Matthias Gaede

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.



Kann man 850 Menschen, die an einem Samstagabend in eine ziemlich kalte Werkshalle gekommen sind, mit einem dreiminütigen Vortrag über die Bewegungskoordination von Stabheuschrecken von den Sitzen reißen? Man kann! Kann man 850 Menschen allen Alters, Schüler wie Senioren, mit Initialzündungen im Immunsystem und Dunkler Materie im All, mit der Sehfähigkeit des Dungkäfers und Regelungstechnik über zweieinhalb Stunden hinweg immer wieder zu orkanstarkem Beifall und spontanen Begeisterungsausbrüchen animieren? Man kann!

Sie jedenfalls konnten es, die 15 Deutschlandfinalisten des FameLab-Wettbewerbs, die am 31. März in Bielefeld auf der Bühne des Ringlokschuppens standen, um Erkenntnisse aus Kybernetik und Kosmologie zu präsentieren, aus Materialforschung und Biologie, aus Hirnforschung, Physik und Chemie; jeweils nur 180 Sekunden lang.


Hollywood, polymere Zellen und Mückenmafia

Sie waren aus Forschungsstätten in Lübeck und Karlsruhe gekommen, aus Potsdam und München, aus Darmstadt und Berlin, aus Itzehoe, Hamburg und Leipzig. 15 junge Frauen und Männer, die ihre Vorträge "Hollywood im Blutgefäß" nannten und "Polymere Zellen und Goethe", "Ein Herz für Mathematiker" oder "Mückenmafia". Und die Physik sangen und Robotik dichteten, die mit Nudelhölzern agierten und mit Handpuppen, mit Wurstersatz und Scherzartikeln; die Bälle ins Publikum schleuderten, um Zentrifugalkräfte zu demonstrieren; und Babyattrappen von sich warfen, um den Widerstand gegen Embryonalzellen anschaulich zu machen.


Wissenschaft von Verrückten? Natürlich nicht. Nur Wissenschaft, die mitreißen will. Und genau dies auf eine Art schafft, die in eher klassischer Vortragskunst geschulten Akademikern wohl den Atem raubte. Selbst dann, wenn es um Krebsforschung geht. Aus Thesenpapieren werden bei FameLab Feuerwerke, aus erkenntnistheoretischem Trockenobst wird bei FameLab eine blühende Wiese. Und aus jungen, begabten Wissenschaftlern aus Deutschland werden bei FameLab Erzähltalente mit Charisma. Um Erkenntnis und solide Fakten geht es, aber ganz besonders um eine möglichst attraktive Art, schwierige Materie auch Laien zu vermitteln - und sie zu einem Genuss für den Denkapparat zu machen.

Initianten: das "British Council", Großbritanniens Goethe-Institut, und das Wissenschaftsbüro der Bielefeld Marketing GmbH. Förderer: Wissenschaft im Dialog, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Medienpartner und Sponsor: GEO, das durch seinen Chefredakteur auch in der Jury vertreten war.


Dem Deutschlandsieger winkt die Teilnahme an der "Cheltenham Science Week"

Als Deutschlandsieger 2012 wird Dr. Timo Sieber, beschäftigt mit molekularer Krebstherapie am Universitätsklinikum Hamburg, zur "Cheltenham Science Week" fahren, wo er mit den Landessiegern aus rund 20 weiteren Nationen um die internationale Krone in der Wissenschaftskommunikation kämpfen wird. Und dort wohl einmal mehr die Spezialisierung von Zellen erläutern wird, eine Zellfähigkeit, die er schon deshalb lobte, weil er selbst sonst nur "als matschiger Haufen" vor seinem Publikum stehen könne. Der zweite Preis, eine Reise in den "Wissenschaftssommer", ging an Iris Kröger vom Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, die eine dreiminütige "Tatort"-Ausgabe inszenierte, in der Wasserflöhe den Sumpf aggressiver Mücken austrockneten. Und den Publikumspreis erhielt der Bielefelder Biologe Jan Marek Ache, in einem Beifallsvulkan gefeiert für seine Fähigkeit, die Motorik von sechs Insektenbeinen und deren Bedeutung für die Avantgarde-Robotik in die Poesie großer Gebrauchslyrik zu kleiden.

Fortsetzung folgt 2013.



Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Momentan sind zu dem Artikel "FameLab-Finale: Vergessen Sie Bohlen!" keine Kommentare vorhanden.

Kommentar verfassen

Ja, ich möchte eine Benachrichtigung per Mail erhalten, wenn es neue Kommentare zu diesem Artikel gibt.
* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO im Abo