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Leseprobe: Das Wunder am Wasser

Keine Stadt ist wohlhabender, keine innovativer, keine freier. Als Mittelpunkt eines globalen Handelsnetzes steigt Amsterdam im 17. Jahrhundert auf zur Weltmetropole, zum strahlenden Umschlagplatz von Waren und Ideen, Kapital und Kunst. Doch vielen Zeitgenossen ist sie vor allem eines – ein gewaltiges Rätsel


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Der größte Hafen der Erde treibt das
Wachstum voran: Tausende Schiffe können in
Amsterdam ankern. Dessen Fläche wird von
Kanälen durchzogen,
die die Bewohner angelegt
haben, um den Untergrund der in Sumpf- und
Marschland errichteten Stadt zu entwässern
("Amsterdam aus der Vogelperspektive",
Jan Micker, etwa 1652, Ausschnitt) (Foto von: Amsterdam Museum)
© Amsterdam Museum
Der größte Hafen der Erde treibt das Wachstum voran: Tausende Schiffe können in Amsterdam ankern. Dessen Fläche wird von Kanälen durchzogen, die die Bewohner angelegt haben, um den Untergrund der in Sumpf- und Marschland errichteten Stadt zu entwässern ("Amsterdam aus der Vogelperspektive", Jan Micker, etwa 1652, Ausschnitt)

Ist sie endlich da, erheben sich ihre Segel endlich über den Horizont? Jeden Sommer die gleiche bange, glimmende Frage in den Köpfen der Hafenarbeiter und Großkaufleute, der Börsenmakler und Kneipiers, der Tuchspinner und Huren – ganz Amsterdam kreist um diese Aufregung: Wann läuft die retourvloot ein, die Flotte der rückkehrenden Handelsschiffe aus dem fernen Asien? Wann erhält die Stadt ihren nächsten Reichtumsschub?

Schiffstrompeten und Salutschüsse kündigen den Verband schließlich an, meist zwei Handvoll Schiffe, die tief und ächzend im Wasser liegen, beladen mit ausgezehrten, elenden Seeleuten, aber vor allem: mit Asiens Schätzen, mit Amsterdams Macht.

Der Monsun hat die Rückkehrerflotte aus Ostindien hergeweht, länger als sieben Monate ist sie unterwegs gewesen, von Batavia, dem heutigen Jakarta, bis an die Amstel, dem Fluss, der Amsterdam seinen Namen gibt. Nun löschen Tagelöhner in langer Plackerei die Fracht und ermitteln auf der stadteigenen Waage gleich neben dem Rathaus, was die "Vereenigde Oostindische Compagnie" wieder herbeigeschafft hat.

326.733 Pfund Pfeffer aus Malakka, 297.446 Pfund Nelken, 292.623 Pfund Salpeter, 141.278 Pfund Indigo, 483.082 Pfund rotes Sappanholz, 219.027 Stücke blauen Ming-Porzellans aus China, 52 Kisten Porzellan aus Japan und Korea, 75 Vasen mit Konfekt – meist gewürztem Ingwer –, 660 Pfund japanisches Kupfer, 241 Stücke feiner japanischer Lackwaren, 3989 schwere Rohdiamanten, 93 Kisten mit Perlen und Rubinen, 603 Ballen persische Seide, 1155 Pfund Rohseide aus China, 199 800 Pfund unraffinierten ceylonesischen Zucker: Diese Ausbeute meldet eine Amsterdamer Zeitung im Juni 1634, eine durchaus typische Menge.

Und alle sind erleichtert, wenn die Flotte früh eintrifft: Dann können Amsterdams Kaufleute die Waren in aller Ruhe versteigern und sie erst in der eigenen Stadt und später über ganz Europa verteilen, bevor der Winter die Geschäfte einfriert.

Wie ein Zuckerstoß schießt die Ware durch die Handelsadern des Kontinents, und niemand sonst kann diesen Rausch bescheren, denn die Ostindische Kompanie mit Hauptsitz in Amsterdam hält das niederländische Monopol auf den Asienhandel. Und besäuft sich an Renditen von 300, manchmal 400 Prozent pro Schiffsladung.

Und das ist ja nur eine Quelle des Wohlstands. Aus Spanien kommt das Silber, aus Skandinavien landen Schiffe voller Holz und Kupfer an, vom Mittelmeer stammt die Wolle, aus Polen das Getreide, aus der Arktis Fett und Tran der Wale, aus den nordamerikanischen Kolonien der Tabak und von Archangelsk in Nordrussland die Felle. Alles fließt hierher, nach Amsterdam, in die reichste, innovativste, freieste Stadt des 17. Jahrhunderts – die ein völliges Rätsel für die meisten Zeitgenossen ist.



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