GEO EPOCHE EDITION Nr. 4 - 10/11 - Expressionismus

Der Schock der Farben

In Bildern voller dramatischer Kraft reagieren junge deutsche und österreichische Maler ab 1905 auf den Biedersinn der Kaiserzeit



Leseprobe: Die Kraft der Triebe

Im Sommer 1905 gründen vier junge Männer in Dresden die Künstlergruppe "Brücke". Sie wird zum ersten Kraftzentrum des Expressionismus



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Schrecken der Realität

Impressionisten haben den schönen Schein gefeiert. Die Expressionisten überschreiten dagegen die Grenzen zum Schmerz



Der anstößige Blick

Mit schamloser Präzision entblößt der Österreicher Egon Schiele seine Aktmodelle - der allgegenwärtigen Zensur zum Trotz



Wege in die Abstraktion

Franz Marc, Mitbegründer des Blauen Reiters, malt nicht die sichtbaren Farben der Dinge, sondern deren "Wesensfarben" - und löst am Ende, ähnlich wie sein Mitstreiter Wassily Kandinsky, Körper in neue Formen auf



Im Bann des Todes

Geschosse, Lärm, zerfetzte Körper: Die Erfahrungen in den Schützengrägen des Ersten Weltkrieges führen die Kunstrebellen an ihre Grenzen. Wie sollen sie darstellen, was man kaum begreifen kann?



Leseprobe: Leinwand voller Rätsel

1918/1919 malt Max Beckmann mit "Die Nacht" einen albtraumhaften Überfall auf eine Kleinfamilie: ein Symbolbild seiner Zeit.


Eine Welt aus den Fugen

In der Weimarer Republik erobert die mitunter bizarre Ästhetik der expressionistischen Maler auch die anderen Künste, etwa das Kino: mit dem Film "Das Cabinet des Dr. Caligari"



Das Ende der Ekstase

Anfang der 1920er Jahre sagen sich viele Maler vom Expressionismus los, verurteilen ihn als irrational und veraltet. Die Feier der ungestümen Emotionen ist beendet




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