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GEO EPOCHE Nr. 38 - 08/09 - Stalin



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Inhaltsverzeichnis

GEOEPOCHE-Buchtipps: Stalin

Weiterführende Literatur zum Thema, für Sie zusammengestellt und bewertet von der GEOEPOCHE-Redaktion


Stalin: Aufstieg eines Gangsters

Mord, Brandstiftung, Schutzgelderpressung: Der junge Stalin ist bereit, alles zu tun, um Geld für die Bolschewiki zu organisieren und vermeintliche Verräter auszuschalten


Oktober 1917: Der Putsch der Bolschewiki

Als Anfang März 1917 nach zahlreichen Massendemonstrationen in Petrograd der Zar abdankt, scheint die Demokratie in Russland gesiegt zu haben. Doch Wladimir Iljitsch Lenin genügt das nicht: Der Führer der linksradikalen Bolschewiki arbeitet auf einen Staatsstreich hin - und auf die Diktatur seiner Partei



1918-1920: Kampf um Russland

Nach dem Staatsstreich der Bolschewiki im Oktober 1917 sammeln Anhänger der abgesetzten Regierung Truppen. Mit Hilfe ausländischer Mächte wollen sie Lenins Diktatur beseitigen - und so stürzt das zerfallene Imperium in einen drei Jahre dauernden Konflikt, dem Millionen Menschen zum Opfer fallen



1922-1929: Stalin gegen Trotzki

Schon vor Lenins Tod 1924 entbrennt ein Kampf um die Nachfolge des kommunistischen Parteiführers. Leo Trotzki, Organisator der Oktoberrevolution und Gründer der Roten Armee, steht gegen Josef Stalin, den Generalsekretär der Bolschewiki. Trotzki verliert - und wird schließlich in Stalins Auftrag ermordet



1929: Stadt aus Stahl

Mit allen Mitteln will Stalin sein Land zur industriellen Großmacht entwickeln. 1929 fordert ein erster Fünfjahresplan gewaltige Steigerungsraten in der Eisen- und Stahlproduktion. Deshalb erbauen Freiwillige und Zwangsarbeiter in der Nähe eines Erzvorkommens im Südural eine komplette Industriestadt: Magnitogorsk



1936-1938: Tödliches Tribunal

Am 1. Dezember 1934 ermordet ein Parteimitglied einen Vertrauten Stalins. Dies nutzt der Generalsekretär, um brutaler denn je gegen vermeintliche Kontrahenten vorzugehen. Er entfesselt einen Gewaltsturm gegen die eigene Partei, inszeniert tödliche Gerichtsverfahren gegen Spitzenfunktionäre wie seinen früheren Kampfgefährten Nikolaj Bucharin. Und terrorisiert bald auch Millionen einfache Bürger



Emigranten: Hotel Lux

In den 1930er Jahren erreicht Stalins Terror ein Moskauer Hotel voller kommunistischer Auswanderer. Der Deutsche Herbert Wehner wird zum Opfer - und zum Täter


1937/38: Die Flüsterer

Da es lebensgefährlich war, ein falsches Wort auszusprechen, lernten die Sowjetbürger, ihre Meinung für sich zu behalten. "Sie lernten zu flüstern", so der Historiker Orlando Figes. Der Brite hat die Schicksale einiger Dutzend Opfer des Regimes und ihrer Familien rekonstruiert - einiger Dutzend von vermutlich 25 Millionen, die während Stalins Herrschaft deportiert, interniert oder getötet wurden. Seinen Höhepunkt erreichte der Terror in den Jahren 1937/1938



Kunst: Die große Utopie

Radikaler noch als der politsche Umsturz von 1917 ist jene Revolution, die die Künste der jungen Sowjetunion erfasst. Doch bald schon werden die visionären Neuerer der Avantgarde von Stalins Regime gegängelt, von seiner Vorstellung eines "Sozialistischen Realismus". Auch der Komponist Dmitrij Schostakowitsch muss um seine Karriere fürchten - und um sein Leben



1939-1945: Blind in die Katastrophe

Hitler überzieht 1939 die Welt mit Krieg - und Stalin ist zunächst sein wichtigster Verbündeter. Als der deutsche Diktator aber bald darauf die UdSSR angreifen will, erfahren sowjetische Agenten zwar früh davon. Doch der Herr im Kreml ignoriert die Gefahr



1929-1953: Im Gulag

Ein gigantisches Netz von Arbeitslagern überzieht Stalins Sowjetunion: der Gulag. Er ist das Kernstück des Terrorrergimes, der letzte Schreckensort für so viele, die als angebliche Staatsfeinde verfolgt werden. Eine von 20 Millionen Häftlingen: die Journalistin und Dozentin Jewgenia Ginsburg. Sie berichtet später über ihre leidvollen Jahre in Sibirien. Über den Lageralltag, die Zwangsarbeit, die Kälte - und den Tod



1945-1953: Stalins Bombe

Nach dem Zweiten Weltkrieg ist die UdSSR die stärkste Militärmacht auf dem europäischen Kontinent: Zwar hat das Land ungeheure Verluste erlitten, aber die Rote Armee steht von der Elbe bis zum Fernen Osten. Doch im Juli 1945 zünden die Amerikaner Atombombe, die riesigen sowjetischen Panzerverbände verlieren an Bedeutung. Und so fordert Stalin den Bau einer eigenen Bombe



1953: Ende eines Tyrannen

Am 1. März 1953 bricht Josef Stalin nach einem Schlaganfall im Esszimmer seiner Datscha zusammen. Nervös und hoffnungsvoll zugleich beobachtet sein Hofstaat den Todeskampf des zuletzt immer paranoideren Diktators. Als er schließlich stirbt, ist das Land, das er jahrelang tyrannisiert hat, im Schock



Zeitläufte

Zarenreich und Sowjetdiktatur - Der Aufstieg des roten Tyrannen



Vorschau: Die Reformation

In seiner nächsten Ausgabe wird GEOEPOCHE erzählen, wie Reformatoren die Christenheit spalten und eine Zeit konfessioneller Konflikte herbeiführen. GEOEPOCHE "Die Reformation" erscheint am 14. Oktober 2009