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Leseprobe: Elisabeth von Österreich
Sie raucht, hungert, treibt exzessiv Sport, lässt sich tätowieren, flüchtet sich immer wieder auf lange Reisen: Elisabeth, die Gattin Kaiser Franz Josephs, verachtet die starre Etikette am Hof und unterstützt ungarische Nationalisten in ihrem Kampf um Unabhängigkeit von Wien
Text von
Birgit Lahann

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook
Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.
Woran erkenne ich diese Plugins?
Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.
Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?
Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben
Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)
Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert
Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt
Was macht Facebook mit meinen Daten?
Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php
Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.
Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.
Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?
Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier
Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:
http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)
Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz
So funktioniert der +1-Button von Google
Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)
Woran erkenne ich den +1-Button?
Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.
Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622
Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?
Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").
GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.
Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.
Was macht Google mit meinen Daten?
Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397
Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html
Weitere Informationen:
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.
Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.
Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:
http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)
Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
Lesen Sie einen Auszug aus der neuen Ausgabe von GEOEPOCHE zum Thema "Die Macht der Habsburger":
An einem Mittag im Mai des Jahres 1886 begleitet die Kaiserin ihren Mann ins Atelier des Hofmalers Heinrich von Angeli, der an einem Porträt der Schauspielerin Katharina Schratt arbeitet. Und da sitzt, welch ein Zufall, die ahnungslose Schöne gerade fest geschnürt und mit Spitzen am Dekolleté dem Meister Modell.
Der 55-jährige Kaiser ist überwältigt. Er ist doch verliebt in die junge Aktrice. Das weiß die Kaiserin, die alles arrangiert hat. Sie lässt das Bild ja für ihn malen, sucht eine Gefährtin für ihn, eine Mätresse. Denn ihre Ehe ist längst zerrüttet.
Es gibt sie schon lange nicht mehr, die bezaubernde Sisi, die ihren Franz Joseph liebte und anhimmelte, die brave Sisi, die sich dem Regiment der Schwiegermutter demütig unterwarf, die märchenhafte Sisi, die ihre Untertanen verzauberte. Die Kaiserin will an die glücklichen Zeiten nicht mehr erinnert werden. „O sprich mir nicht von jenen Stunden,/Wo wir einander angehört;/Mit ihrem Glück sind sie entschwunden,/Und unser Eden ist zerstört.“
So hat der Kaiser eben Verhältnisse, „Dienstmädeleien“, die nicht vorzeigbar sind. Katharina Schratt ist vorzeigbar, weil die Kaiserin ihre Hand über sie hält. Sie möchte, dass ihr Mann zufrieden ist. Und das ist er. Schon zwei Tage nach dem Atelierbesuch schickt er seiner künftigen Herzdame einen Smaragdring und legt damit für sie den Grundstock zu einer der größten Juwelensammlungen der k. u. k. Monarchie. Dafür hat er bis zum Lebensende eine vergnügte Plauderin, die ihn mit Theaterklatsch aufheitert und manchmal sogar „kreuzfidel“ macht.
Seit Jahren schon strapaziert die Kaiserin ihren Körper
Selbst die Kaiserin hat etwas von der geglückten Kuppelei: Sie kann nun unbeschwert umherreisen, und der Gatte schreibt ihr fröhliche Briefe, berichtet, welche Kuren und Diäten die gemeinsame Freundin gerade mit Heublumen und heißem Sand, Milch und Schilddrüsenpillen ausprobiert.
Das vor allem interessiert die Kaiserin, die ihren Körper seit Jahren schon bis zur Magersucht strapaziert. Und so gehen denn Rezepte und Fragen hin und her: Wie viel hat die Gletschertour gebracht? Ach, nur ein Kilo? In ihren Gedichten allerdings ist Elisabeth voller Spott: „Liebe leiht dem Alter Schwingen,/Ist das Haupt auch glatt und kahl“, und die 16 Jahre jüngere Schratt „schnürt den Bauch sich ins Korsett,/Dass alle Fugen krachen.“
Wie hat der Wiener Hof die Sisi doch verhärtet. Von Anfang an hat sie sich dort, wo nur Klatsch, Protokoll und Walzer blühen, herzlich unwohl gefühlt. Ein kluger Kopf gilt im arroganten „Cercle“ gar nichts. Bücher und Bildung sind unbekannt. Man spricht ja doch nur über drei Themen: Oper, Prater, Burgtheater. Als die Kaiserin mit ihrem Mann
den „Sommernachtstraum“ von Shakespeare besucht, ihr Lieblingsstück, das sie im Original fast auswendig kennt, schreibt Franz Joseph an seine Mutter Sophie, das Stück sei „ziemlich langweilig und ungeheuer dumm“ gewesen.
Dabei war Sisi als junges Mädchen scheu, schüchtern und melancholisch. Aber immer draußen, immer in der Natur. Im Sommerschlösschen Possenhofen am Starnberger See wanderte sie, ritt, schwamm und angelte. Ihre Eltern, Herzog Maximilian aus einer Nebenlinie der Wittelsbacher und Prinzessin Ludovika, hatten ihre acht Kinder liberal
erzogen. Ohne Druck, ohne Protokoll.
Vater Max war ein fröhlicher Mensch, der Novellen schrieb, eine gewaltige Bibliothek besaß, weit gereist war, viel trank und sang und von Etikette gar nichts hielt. Auch Ludovika war stolz auf ihre liberale Einstellung, doch sie hatte ziemlichen Respekt vor ihrer älteren Schwester, der Erzherzogin Sophie, die immerhin den begehrtesten Junggesellen der Zeit zu vergeben hatte: Franz Joseph, den Kaiser von Österreich. Und der hatte sich am 16. August 1853 in Bad Ischl Hals über Kopf in seine 15-jährige Cousine Sisi verliebt und sich mit ihr schon am 19. August verlobt, einen Tag nach seinem 23. Geburtstag.
Elisabeth war eine weinende Braut
Als die blutjunge Elisabeth, dieses Naturkind, ein paar Monate später, eingezwängt ins höfische Korsett, unter vielen Tausend Blicken in Wien einzog, war sie keine strahlende, sondern eine absolut überforderte und vor Erschöpfung weinende Braut. Nach der Hochzeitsnacht wurde auch gleich angefragt, ob sie denn... Nein, sie hatten ihre Ehepflichten noch nicht erfüllt. Das geschah erst zwei Nächte später, worüber der ganze Hof informiert wurde. Und bald regierte Franz Joseph wieder sein Land, und seine Mutter ihre Schwiegertochter.
20 Jahre später wird Elisabeth über Erzherzogin Sophie schreiben, dass sie eine wirklich bösartige Frau war, die
mit ihr schimpfte wie mit einem Schulkind, die jeden bespitzeln ließ, ihren Sohn dominierte und ihr anfangs auch noch die zwei Töchter nahm, um sie in der kaiserlichen Kinderkammer selbst zu erziehen.
Schon zwei Wochen nach ihrer Hochzeit dichtet die so frei in Bayern aufgewachsene Sisi: „Ich bin erwacht in einem Kerker,/Und Fesseln sind an meiner Hand...“ Als ihre älteste Tochter mit zwei Jahren stirbt, verweigert Elisabeth sich, sagt öffentliche Auftritte ab, zieht sich in ihre Gemächer zurück oder reitet stundenlang aus, galoppiert oft 20 Kilometer weit und wandert bis zur Erschöpfung.
14 Monate später, im August 1858, bekommt die Kaiserin einen Sohn, leidet danach unter hohem Fieber, will nicht mehr essen, hungert, hustet, weint. Die Hofärzte finden nichts, doch der Lungenspezialist rät im Oktober 1860
zu einer Kur. Sie ist ja auch so dünn, die Kaiserin, ist blutarm und hat Untergewicht, ist auch viel zu fest geschnürt, kriegt oft kaum noch Luft, wiegt bei 1,72 Meter Größe gerade mal 50 Kilogramm und hat eine Taille von 50 Zentimetern. Und, schockierend, die Kaiserin raucht auch noch!
Also eine Kur. In Wahrheit ist es eine Flucht auf die Insel Madeira. Vielleicht für ein halbes Jahr, wer weiß. Und die Zeitungen melden bereits das nahe Ende der Kaiserin. Doch die ist von allen Passagieren die einzige, die bei den
wilden Stürmen in der Biskaya nicht seekrank wird.
Auf der Insel lebt sie mit ihrer Entourage in einer gemieteten Villa am Meer, liest Bücher, spielt Mandoline und „Schwarzer Peter“ mit den Hofdamen, lernt Ungarisch von einem ihrer Ehrenkavaliere, dem Grafen Imre Hunyády, und die Wiener wundern sich schon sehr, dass die Kaiserin ihren Mann, ihre Kinder und ihr Land einfach monatelang im Stich lässt. Doch je länger sie vom Hof und ihrem Mann getrennt ist, umso besser geht es ihr.
Den vollständigen Text können Sie in der neuen Ausgabe von GEOEPOCHE zum Thema "Die Macht der Habsburger" nachlesen.