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GEO EPOCHE Nr. 38 - 08/09 - Stalin - Heft vergriffen - › Abonnieren

Stalin: GEOEPOCHE-Buchtipps: Stalin

Weiterführende Literatur zum Thema, für Sie zusammengestellt und bewertet von der GEOEPOCHE-Redaktion


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


GESAMTDARSTELLUNGEN – STALIN UND SEINE ZEIT


 (Foto von: Palgrave)
© Palgrave

Kevin McDermott, Stalin: Revolutionary in an Era of War (Palgrave, Basingstoke 2006), 240 Seiten, 67,99 Euro. Und Robert Service: Stalin. A Biography (Pan Books, London 2004), 715 Seiten, 12,99 Euro.

Es ist in den letzten Jahren wohl kaum so viel über eine historische Persönlichkeit geschrieben worden wie über Stalin. Nahezu alle Bücher über den sowjetischen Dikator drehen sich um die Frage, warum und unter welchen Umständen dessen fast 25-jährige Gewaltherrschaft möglich war. Der britische Historiker Kevin McDermott bietet auf knapp 200 Seiten einen sehr analytischen, auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhenden Überblick über Stalins Leben und seine Zeit. Wesentlich detailreicher und erzählerischer ist die Stalin-Biografie von Robert Service, faktengenau, verlässlich, mitunter aber auch etwas trocken zu lesen.

McDermott und Service sehen Stalin nicht als einen Tyrannen, dem es nur um persönliche Macht ging, sondern als überzeugten Marxisten, dessen Weltbild von einer Jugend im georgischen Gewaltmilieu an der Peripherie des Zarenreichs und durch die Erfahrung von Revolution und Krieg geprägt wurde. Sie porträtieren Stalin als Politiker, der sich selbst als Vertreter der proletarischen Klasseninteressen gesehen habe und bereit gewesen sei, die Revolution rücksichts- und skrupellos gegen vermeintliche innere und äußere Feinde zu verteidigen. Beide Bücher bieten den zurzeit besten umfassenden Einstieg zur Person Stalin.

Robert C. Tucker, Stalin as Revolutionary 1879-1929: A Study in History and Personality (Chatto & Windus, London 1974) 519 Seiten, 36,99 Euro.

Robert C. Tucker, Stalin in Power: The Revolution from Above 1928-1941 (Norton, New York 1990), 707 Seiten, 12,99. Robert Tuckers ältere zweibändige Biografie galt lange als das Standardwerk über den Diktator. In der hervorragend geschriebenen Darstellung versucht er Stalin, mit der Freudschen Psychoanalyse zu verstehen: Seine familiäre Gewalterfahrung hätten den späteren Diktator zu einer pathologischen, neidvollen, stets um Anerkennung ringenden Persönlichkeit werden lassen. Der Nachteil an Tuckers Werk: Es bricht 1941 ab und ist in einer Zeit entstanden, als die sowjetischen Archive noch nicht geöffnet waren. Sein psychoanalytischer Ansatz ist zudem heute sehr umstritten.



Simon Sebag Montefiore, Stalin. Am Hof des Roten Zaren (S. Fischer, Frankfurt a. M. 2005), 874 Seiten, 24,90 Euro.

So umfangreich wie ein russischer Roman und voller Details aus Briefen, Tagebüchern und persönlichen Gesprächen, bietet dieses Buch eine ungewöhnliche und zugleich beeindruckende Biografie des sowjetischen Diktators. Der Autor konzentriert sich dabei ganz auf Stalin selbst und seinen engsten Kreis – die Familie, Freunde und vor allem den Hofstaat aus Funktionären, mit denen er regiert. So entsteht das sehr persönliche und dadurch umso erschreckendere Porträt eines Mannes, der erst Hunderte Todesurteile unterschreibt, um anschließend beim Abendbrot die Schulaufgaben seiner kleinen Tochter zu korrigieren. Sehr lesenswert, allerdings wegen der vielen auftretenden Personen und der spärlichen Erklärungen zum politischen und gesellschaftlichen Kontext manchmal etwas verwirrend. Auch ist Montefiore nicht in allen Aspekten und Schlussfolgerungen zuverlässig.

Sheila Fitzpatrick, Everyday Stalinism: Ordinary Life in Extraordinary Times. Soviet Russia in the 1930s (Oxford University Press, New York 1999), 288 Seiten, 14,99 Euro.

Fitzpatrick, eine der profiliertesten Kennerinnen des Stalinismus, zeigt in ihrem hervorragenden Geschichtswerk über den Alltag in den urbanen und industriellen Zentren der Sowjetunion, wie die Stadtbewohner in den 1930er Jahren mit den täglichen Zumutungen, dem allgegenwärtigen Mangel und dem politischen Terror umgingen und welche Zukunftshoffnungen sie bewegten. Die Spannbreite der Menschen, die Fitzpatrick betrachtet, reicht von den aufgrund ihrer sozialen Herkunft Verfolgten und quasi Rechtlosen bis hin zu den Mitgliedern der neuen sowjetischen Elite, die Privilegien genossen und daher häufig dem Regime gegenüber loyal eingestellt waren. Da Stalins Herrschaft jedoch so unberechenbar war, konnten sich alle an denselben Orten wiederfinden: im Gulag oder den Folterkammern der Geheimpolizei.

Elena Zubkova, Russia after the War: Hopes, Illusions, and Disappointments 1945-1957, (Sharpe, Armonk 1998), 238 Seiten, 32,99 Euro.

Zubkovas Buch ist ein Pionierwerk über den Alltag in der UdSSR in der Phase nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Weltenbrand war für die sowjetische Bevölkerung mit extremen Härten, einer unvorstellbaren Zerstörung und Millionen von Toten verbunden. Viele betrachteten die Kriegszeit aber auch als Erleichterung, weil die Stalinsche Führung das Zwangssystem etwas lockerte und die Bevölkerung und die Herrschenden in der gemeinsamen Kraftanstrengung näher zusammenrückten. Zubkova schildert jedoch eindringlich, wie das Regime die Hoffnungen der Bevölkerung auf ein freieres Leben bereits kurz nach dem Krieg enttäuschte.


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