Hauptinhalt


GEOEPOCHE-Buchtipps Rom - Kaiserreich

Weiterführende Literatur zum Thema, für Sie zusammengestellt und bewertet von der GEOEPOCHE-Redaktion


RÖMISCHES KAISERREICH - nachgeschlagen


Klaus Bringmann, Römische Geschichte. Von den Anfängen bis zur Spätantike (C. H. Beck Wissen, 8. Auflage München 2004), 128 Seiten, 8,95 Euro.
Zu den Arbeitsschwerpunkten des im Jahr 2000 emeritierten Professors für Alte Geschichte an der Universität Frankfurt gehört die späte Republik und die frühe Kaiserzeit. In diesem 1995 erstmals erschienenen kleinen Bändchen leitet Bringmann konzise her, wie sich der römische Staat insgesamt entwickelt hat. Von den frühesten Anfängen als Stadtkönigtum am Tiber, über die Republik und deren Scheitern, die Geburt des Kaisertums sowie dessen Krise und Niedergang, Nachhall in der europäischen Geschichte inklusive. Eine wunderbare Einstiegslektüre, die zugleich die unter manchen Historikern verbreitete Annahme widerlegt, eine komplexe Materie wie etwa das Römische Kaiserreich nicht auf knappstem Raum darstellen zu können.

Karl Christ, Die Römische Kaiserzeit. Von Augustus bis Diokletian (C. H. Beck Wissen, 2. Auflage München 2004), 128 Seiten, 8,95 Euro.
Der 2008 verstorbene Marburger Althistoriker war ein herausragender Kenner der römischen Geschichte – und zugleich ein begeisterter Vermittler zwischen Forschung und Öffentlichkeit. In diesem Band widmet er sich der Geschichte der römischen Kaiserzeit. Weniger chronologisch als analytisch-thematisch führt er den Leser in Themengebiete wie Struktur des Prinzipats, Aufbau der Gesellschaft, Wirtschaft, Religion, Kultur und Wissenschaft ein und zeigt so auf, welch ein Staatswesen mit Augustus seinen Anfang nahm und mit den Reformen des Diokletian seinen ersten Abschluss fand. Wer indes die ausführlichere Form schätzt, dem sei wärmstens sein Werk „Geschichte der römischen Kaiserzeit. Von Augustus bis zu Konstantin“ empfohlen (C. H. Beck, 6. Auflage mit aktualisierter Bibliografie München 2010, 886 Seiten, 39,90 Euro).

Michael Sommer, Die Römischen Kaiser. Herrschaft und Alltag (Philipp von Zabern, Mainz 2010), 208 Seiten, 29,90.
Man merkt dem Autor an, dass er in Großbritannien lehrt, steht er doch in der exzellenten Tradition der dortigen Geschichtsvermittlung. Lebendig, unterhaltsam und akkurat zugleich führt der deutsche Althistoriker den Leser in die Welt der römischen Kaiser ein. Wie wird man überhaupt Herrscher? Welche Aufgaben hat man als Princeps? Wie verwaltet man das Riesenreich? Wie hat sich das Regierungssystem Kaisertum im Wandel der Jahrhunderte geändert? Wie läuft ein Tag ab im Leben eines römischen Machthabers? Welche Rolle spielt seine Familie? Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die Sie schon immer einmal stellen wollten.

Manfred Clauss (Hrsg.), Die römischen Kaiser. 55 historische Portraits von Caesar bis Iustinian (C. H. Beck, 4. aktualisierte Auflage, München 2011), 502 Seiten, 24,95.
Der Titel ist Programm, die Porträts stammen allesamt aus der Feder von ausgewiesenen Fachleuten und sind zumeist auch äußerst lesenswert. Der schnellste Weg zu den Herrscherpersönlichkeiten des Imperium Romanum.


AUGUSTUS – Der zweite Gründer Roms


Werner Eck, Augustus und seine Zeit (C. H. Beck Wissen, München 2009), 128 Seiten, 8,95 Euro.
Die Herrschaft des Augustus ist ein sehr komplexes Thema. Man kann Hunderte Seiten über das Prinzipat des ersten römischen Kaisers lesen - und noch immer nicht jeden Aspekt seiner Machtkonstruktion durchdrungen haben. Umso bemerkenswerter ist die Leistung des profilierten deutschen Althistorikers Werner Eck, der in diesem schmalen Band einen sehr fundierten Einstieg in das Thema bietet. So gelingt Eck nicht nur eine häufig pointierte Schilderung der Ereignisgeschichte. Er findet auf gerade mal 128 Seiten auch noch den Platz für die unerlässlichen und kundigen Erklärungen, ohne die Augustus' Prinzipat kaum zu verstehen ist.

Jochen Bleicken, Augustus. Eine Biographie (rororo-Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 2010), 816 Seiten, 15 Euro.
Mit 816 Seiten die zurzeit wohl umfangreichste Augustus-Biografie. Sehr verständlich und detailliert schildert der 2005 verstorbene Althistoriker Jochen Bleicken den Weg des Augustus vom „ganz gewöhnlichen Terroristen“ und „meistgehassten Mann Italiens“ (Bleicken) zum Vater des Vaterlands. Das besondere Interesse des Autors gilt der rechtlichen Ausgestaltung des Prinzipats mit all seinen Sonderregelungen und Ausnahmegewalten. Zahlreiche Abbildungen und Karten.




Seite 1 von 5
 
1 - 2 - 3 - 4 - 5

Mehr zu den Themen: Buchtipp, Rom
GEO im Abo

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!