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GEO EPOCHE Nr. 35 - 02/09 - Die Welt im Jahr 1000 - Heft vergriffen - › Abonnieren

GEOEPOCHE-Buchtipps: Die Welt im Jahr 1000

Weiterführende Literatur zum Thema, für Sie zusammengestellt und bewertet von der GEOEPOCHE-Redaktion


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


 (Foto von: Wieser Verlag)
© Wieser Verlag

DAS JAHR 1000 IM ÜBERBLICK

Johannes Grabmayer, Rückblende. Geschichten aus der Welt vor 1000 Jahren (Wieser Verlag, Klagenfurt 2000), 298 Seiten, antiquarisch erhältlich ab 6 Euro.
Mit dem Schwerpunkt Europa und islamische Welt erzählt der Historiker Grabmayer interessante Geschichten aus einer faszinierenden Zeit: Von Venedigs Aufstieg zur Seemacht, dem Besuch Kaiser Ottos III. in der Gruft Karls des Großen, den Eroberungszügen Mahmuds von Ghazna und von vielem mehr. Leider kommen Afrika, Amerika und Ostasien, wo in China unter der Song-Dynastie die fortschrittlichste Kultur dieser Epoche erblühte, deutlich zu kurz.

Franz-Josef Brüggemeier & Wolfgang Schenkluhn (Hrsg.), Die Welt im Jahr 1000 (Verlag Herder, Freiburg 2000), 336 Seiten, antiquarisch erhältlich ab 3 Euro.
Das Buch ist thematisch gegliedert (die Kapitel heißen etwa: „Die Landbevölkerung“, „Handel und Wandel“ oder „Bildung und Schulen“), und jeder einzelne Punkt bietet eine Gesamtschau über das Leben auf der Welt im Jahr 1000. Das bringt dem Leser Einblicke in viele Facetten, wirkt häufig aber auch sehr sprunghaft, wenn die Darstellung etwa innerhalb weniger Seiten von Konstantinopel nach Kairo, nach Bagdad, Persien und Kaifeng und ins ebenfalls chinesische Taiyuan hüpft und von dort nach Chichén Itzá in Mexiko, Aachen, wieder zurück nach Konstantinopel und Bagdad usw.

John Man, Atlas of the Year 1000 (Harvard University Press, Cambridge/Massachusetts 1999), 144 Seiten, 15,99 Euro.
Nicht in jedem Aspekt exakt, dennoch ein faszinierender Überblick über die Welt am Ende des ersten Millenniums – von den mexikanischen Tolteken bis nach Byzanz, von Bagdad bis in die japanische Hauptstadt Heian-kyo. Doch auch jene Regionen werden vorgestellt, von denen kaum etwas bekannt ist: so die nordamerikanischen Prärien der Bison jagenden Indianer, die australischen Alpen und Tibet, das um das Jahr 1000 von einem bedeutenden Reich in ein „dunkles Zeitalter“ der Anarchie herabgesunken war. Die zahlreichen Karten machen das Buch höchst anschaulich.


 (Foto von: Klett-Cotta)
© Klett-Cotta

KAISER OTTO III.: DER TRAUM VOM WELTREICH

Ekkehard Eickhoff, Kaiser Otto III. Die erste Jahrtausendwende und die Entfaltung Europas (Klett-Cotta, Stuttgart 1999), 482 Seiten, 35 Euro.
Mitreißend geschriebene Biografie, erzählerischer als Althoff, zugleich auf der Höhe der Forschung. Darüber hinaus auch ein breites Panorama der Jahrtausendwende. Unbedingt empfehlenswert.

Gerd Althoff, Otto III. (Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1996), 245 Seiten, nur noch in Bibliotheken erhältlich.
Die Monografie des bekannten Mediävisten besticht durch ihre Behutsamkeit gegenüber den Quellen. Lieber bekennt Althoff sein Nichtwissen, als voreilig Schlüsse zu ziehen. Glasklar, prägnant und hoch informativ. Ein intellektueller Lesespaß.



 (Foto von: Tempus Publishing)
© Tempus Publishing

ENGLAND: KAMPF GEGEN DIE WIKINGER

Ryan Lavelle, Aethelred II: King of the English 978-1016 (Tempus Publishing, Gloucestershire 2008), 240 Seiten, 17,99 Euro.
Erhielt König Ethelred II., der 1002 anordnete, die dänischen Siedler in seinem Reich zu töten, seinen Beinamen „der Unberatene” zu recht? War er so inkompetent, wie noch heute viele Historiker meinen? Oder hatte er einfach nur einen äußerst schlechten Start – und dann das Pech, in einer unruhigen Zeit regieren zu müssen? Fern von Klischees und Vorurteilen gegenüber dem ungeliebten König versucht der Autor eine Ehrenrettung – und erzählt dabei die Biografie Ethelreds auf durchaus unterhaltsame Weise.

Robert Lacey & Danny Danziger, The Year 1000. What life was like at the turn of the first millennium (Little, Brown and Company, London 2000), 240 Seiten, 11,99 Euro.
Die Autoren, beide Journalisten, haben sich tief in die überlieferten Quellen eingearbeitet, zahlreiche Interviews mit Historikern geführt und können auf diese Weise einen äußerst lebendigen Eindruck vom englischen Alltag um das Jahr 1000 vermitteln. In lockerem, humorvollem Ton präsentieren sie eine Fülle an Informationen über das Leben unter der Herrschaft Ethelreds II. – ob auf dem Feld, im Kloster oder in der Stadt.


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