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GEO EPOCHE Nr. 34 - 12/08 - Die Germanen › Bestellen - Heft mit DVD vergriffen - › Abonnieren

Germanen: Die Germanen: Buchtipps

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


DIE GERMANEN NACHGESCHLAGEN


Heinrich Beck & Heiko Steuer & Dieter Timpe, Germanen, Germania, germanische Altertumskunde (Studienausgabe des Reallexikons der Germanischen Altertumskunde, De Gruyter, Berlin/New York 1998), 258 Seiten, 19,95 Euro.
Am "Reallexikon der Germanischen Altertumskunde" kommt keiner vorbei, der sich näher mit der Geschichte der Germanen beschäftigt. Der Studienband der 1911 begonnenen und mittlerweile auf 35 Bände angewachsenen Lexikonreihe (Preis pro Band: 298 Euro) umfasst den zentralen Artikel „Germanen, Germania, Germanische Altertumskunde“. Dieser gibt einen kontroversen Überblick über den Forschungsstand zu Geschichte, Sprache und Kultur der Germanen – hochseriös, aber im Stil extrem schwergängig und geradezu: altertümlich.


 (Foto von: Oldenbourg Verlag)
© Oldenbourg Verlag

Walter Pohl, Die Germanen (Oldenbourg, München 2004), 160 Seiten, 19,80 Euro.
Der 57. Band der "Enzyklopädie Deutscher Geschichte" bietet ebenfalls kein Lesevergnügen. Walter Pohl wendet sich an Menschen, die wirklich und wahrhaftig an der Forschungsdiskussion interessiert sind. Wie in der Reihe üblich, ist das Werk dreigeteilt: Vorneweg liefert der Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Wien einen knappen Überblick über die Geschichte und Kultur der „Germania“ vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. Der Schwerpunkt liegt auf den römisch-germanischen Konfrontationen und ethnischen Verhältnissen. Themen wie Schrift, Religion und Alltagsleben spart der Autor leider komplett aus bzw. geht darauf erst im Abschnitt zum Stand der Forschung ein. Wer eigenständig weiterarbeiten und Quellenstudium betreiben will: Das Buch "Die Germanen" schließt mit einer übersichtlichen Zusammenstellung der relevanten Quellen und Literatur.

Ernst Künzl, Die Germanen. Geheimnisvolle Völker aus dem Norden (Theiss, Stuttgart 2008), 160 Seiten, 29,90 Euro.
Weitaus eingängiger entführt der einstige Direktor der römischen Abteilung im Römisch-Germanischen-Zentralmuseum zu Mainz den Leser in die germanische Vergangenheit. In opulent bebilderten Kapiteln und mit zahlreichen Zitaten aus damaliger Zeit erzählt Künzl anschaulich vom Leben von Stämmen wie den Kimbern und Teutonen, den Cheruskern, Markomannen, Goten und Vandalen, Alamannen und Franken, von ihrem Alltag, ihren Glaubensvorstellungen - und ihrer Kunst.


 (Foto von: Siedler)
© Siedler

Herwig Wolfram, Das Reich und die Germanen. Zwischen Antike und Mittelalter (Siedler, Berlin 1990), 476 Seiten, 64 Euro.
Reich (schwarz-weiß) bebilderte Schneise durch jene Jahrhunderte, in denen aus der alten Mittelmeerwelt das abendländisch-christliche Europa erwuchs. Eingängig geschrieben, gerade auch dort, wo der Autor Funken aus der historiographischen Reflexion schlägt.

Herwig Wolfram, Die 101 wichtigsten Fragen - Germanen (C.H. Beck, München 2008), 160 Seiten, 9,95 Euro.
Knapp, fundiert und kurzweilig zugleich antwortet Wolfram, emeritierter Geschichtsprofessor in Wien, auf so grundsätzliche Fragen wie: Wussten die Germanen, dass sie Germanen waren? Oder: Wie sahen die Germanen aus? Dabei widerlegt er viele noch immer weit verbreitete Klischees – so haben nicht alle Germanen lange Bärte getragen. Und die angebliche Herkunft der Goten aus Skandinavien ist ein Mythos.



 (Foto von: Campus)
© Campus

KIMBERN UND TEUTONEN - DIE KRIEGER AUS DEM NORDEN


Arnulf Krause, Die Geschichte der Germanen (Campus Verlag, Frankfurt a. M. 2005), 296 Seiten, 19,90 Euro.
Die spärlichen Fakten, die über die Frühzeit der Germanen von etwa 600 bis 50 v. Chr. bekannt sind, präsentiert Krause in unterhaltsamer und verständlicher Weise. Beinahe alles, was wir heute wissen, haben griechische und römische Autoren geschrieben, die von einem unwirtlichen Land berichteten und für dessen Bewohner noch nicht einmal einen Namen fanden – auch nicht, als Kimbern und Teutonen 120 v. Chr. das Imperium angriffen und die Römer damit zum ersten Mal direkten Kontakt mit den Barbaren aus dem Norden hatten. Bis der Feldherr Gaius Julius Caesar um 50 v. Chr. kurzerhand alle Stämme rechts des Rheins zu Germanen erklärte, obwohl diese kaum mehr als die Sprache gemeinsam hatten.


VARUSSCHLACHT - MARSCH INS VERDERBEN


Lutz Walther (Hrsg.), Varus, Varus! Antike Texte zur Schlacht im Teutoburger Wald (Reclam, Ditzingen 2008), 160 Seiten, 4,80 Euro.
Bis heute sind die Texte jener römischer Autoren, die die dramatischen Ereignisse im „saltus Teutoburgensis“ beschrieben, in der Wissenschaft heftig umstritten – und bleiben doch die wichtigsten Quellen zur Varusschlacht. Wer die Katastrophe des Jahres 9 n. Chr. aus erster Hand nacherleben will, ist mit diesem zweisprachigen Bändchen bestens bedient. Neben sorgsam zusammengestellten Quellen bietet Herausgeber Lutz Walther einen lesenswerten Überblick zum aktuellen Stand der Forschung.


 (Foto von: C. H. Beck)
© C. H. Beck

Reinhard Wolters, Die Schlacht im Teutoburger Wald. Arminius, Varus und das römische Germanien (C.H. Beck, München 2008), 253 Seiten, 18,90 Euro.
Ein weiterer Lichtblick in der Flut der Neuerscheinungen zur Varusschlacht, die sich 2009 zum 2000. Male jährt. Der Tübinger Althistoriker und Archäologe Wolters gilt als einer der besten Kenner der römisch-germanischen Beziehungen und ist mit den historischen, philologischen und archäologischen Quellen zur Katastrophe gründlich vertraut. Sein Buch erhellt die Vorgeschichte, den Verlauf und die Nachwirkungen der Varusschlacht - sowie die Jahrhunderte lange Suche nach dem Kampfort, die für Wolters trotz der zahlreichen Funde in Kalkriese keineswegs abgeschlossen ist.

Rainer Wiegels (Hrsg.), Die Varusschlacht. Wendepunkt der Geschichte? (Theiss, Stuttgart 2007), 132 Seiten, 24,90 Euro.
Was geschah im Jahr 9 n. Chr. in den Wäldern westlich der Weser? Wo fand die Varusschlacht statt? Welche Ursachen und Folgen hatte der Kampf zwischen Römern und Germanen? Der in Osnabrück lehrende Althistoriker und Archäologe Rainer Wiegels forscht seit Jahren zu der legendären Schlacht. In dem von ihm herausgegebenen Sammelband zeichnet er selbst die Genese eines Mythos nach: der Annahme, der Sieg des Cheruskerfürsten Arminius sei von welthistorischer Bedeutung gewesen. Zudem bietet das Buch eine Zusammenfassung der aktuellen archäologischen Erkenntnisse zum vermeintlichen Schlachtfeld bei Kalkriese und zu einstigen Römersiedlungen in Germanien – zwar in trocken-wissenschaftlichem Duktus, aber dafür mit vielen Abbildungen und Karten.


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