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GEO EPOCHE Nr. 29 - 02/08 - Der Dreißigjährige Krieg - Heft vergriffen - › Abonnieren

Der Dreißigjährige Krieg: Buchtipps

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


DER DREISSIGJÄHRIGE KRIEG - NACHGESCHLAGEN

Johannes Burkhardt, Der Dreißigjährige Krieg (Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1992) 308 Seiten, 11 Euro.
Der Dreißigjährige Krieg ist die Summe aller Krisen seiner Zeit. Er ist ein "Teutscher Krieg", ein europäischer Krieg, ein Krieg um Politik und Religion. In ihm kulminieren Streitigkeiten, die seit Jahrzehnten gären im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation und in dessen Nachbarstaaten. Chronologisch kann man diesen Krieg erzählen, und viele haben es auch getan. Der Lehrstuhlinhaber für Geschichte der Frühen Neuzeit in Augsburg, Prof. Dr. Johannes Burkhardt, nähert sich dem Thema dagegen thematisch, mit übergeordneten Fragen an den Krieg der Kriege: War er ein Staatenbildungskonflikt? Ein Religionskrieg? Wer war beteiligt? Und - warum? Eine Fundgrube, jedoch nur für Leser, denen der Ablauf des kriegerischen Hin- und Hers wenigstens annähernd bewusst ist.


 (Foto von: C. H. Beck)
© C. H. Beck

Georg Schmidt, Der Dreißigjährige Krieg (C. H. Beck, München 2006) 124 Seiten, 7,90 Euro.
Zwischen 1618 und 1648 verheert ein mörderischer Konflikt um Macht und Glauben das Heilige Römische Reich deutscher Nation, wie ihn Europa in diesen Dimensionen noch nie erlebt hat: der Dreißigjährige Krieg, in dem Protestanten und Katholiken um politische und religiöse Privilegien ringen, fordert Millionen Tote, bringt Hunger und Elend, entvölkert ganze Landstriche. Dennoch gelingt es Diplomaten, ihn zu beenden. Mit dem größten Friedenskongress der Neuzeit, der nichts weniger legt, als die Grundfesten für die Zukunft Europas. Das Wichtigste in aller Kürze zu diesem Krieg der Kriege bietet Georg Schmidt, Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Jena, in seinem Bändchen aus der Beck'schen WISSEN-Reihe: Von der Vorgeschichte des Konfliktes und den Prager Fenstersturz über die einzelnen Phasen des Krieges bis zum Westfälischen Frieden. Besonders lesenwert das Kapitel VI. "Wandel oder Stillstand durch Krieg?" in dem die Welt der Soldaten, der "Alltag" und die Folgen dieses gewaltigen Konfliktes beschrieben und beziffert werden. Der beste Einstieg in die komplexe Materie.

Klaus Bußmann & Heinz Schilling (Hrsg.), 1648. Krieg und Frieden in Europa (München 1998) Ausstellungskatalog und zwei Textbände, zusammen weit mehr als 1000 Seiten, wenn Sie Glück haben antiquarisch erhältlich. Zumindest die Texte des Ausstellungskataloges gibt es allerdings auch online unter www.lwl.org.
350 Jahre Westfälischer Frieden. Das war dem Europarat 1998 eine gewaltige Ausstellung in Münster und Osnabrück wert. Das zu diesem Anlass von zwei ausgewiesenen Kennern der Frühen Neuzeit herausgegebene Katalogwerk zählt zu dem besten, was in jüngster Vergangenheit über den Dreißigjährigen Krieg geschrieben worden sein dürfte. Reich bebildert schildert der Ausstellungskatalog den großen Krieg in allen Facetten, stellt die wichtigsten Protagonisten vor, die Folgen für das römisch-deutsche Reich, die Auswirkungen für Europa. Die beiden Textbände widmen sich den Themen "Politik, Religion, Recht und Gesellschaft" (Textband I) sowie "Kunst und Kultur" (Textband II). Auch hier zeichnen sich die Beiträge nicht nur durch hohe Kompetenz aus, sondern vor allem durch gute Lesbarkeit. Sollten Sie den Ausstellungskatalog im Antiquariat erspähen, zögern Sie nicht. Kaufen Sie!



STURZ IN DIE KATASTROPHE

Hans Sturmberger, Aufstand in Böhmen: Der Beginn des Dreißigjährigen Kriegs (Janus-Bücher, München/Wien/Oldenburg 1959) 103 Seiten, antiquarisch erhältlich, ab 28 Euro.
Der schmale Band des österreichischen Historikers Hans Sturmberger ist trotz seines Alters von nunmehr fast 50 Jahren das Standardwerk zum Fenstersturz von Prag am 23. Mai 1618. Eng an den Quellen, detailliert und in einer geradezu barocken Sprache schildert der einstige Honorarprofessor für Neuere Geschichte an der Universität Salzburg die politischen und religiösen Konstellationen am Vorabend des Dreißigjährigen Krieges. Ein Muss für jeden, der verstehen will, warum ein so lokales Ereignis wie der Fenstersturz das religiöse Pulverfass Europa zur Explosion bringen konnte.



 (Foto von: Cambridge University Press)
© Cambridge University Press

JAGD AUF DIE SILBERFLOTTE

Maarten Prak, The Dutch Republic in the Seventeenth Century. The Golden Age (Cambridge University Press, Cambridge 2005) 332 Seiten, 59,99 Euro.
Umfassend, profund - dabei lebendig und mit Sinn für Alltag und Details. Mit leichter Hand schlägt der Utrechter Historiker den Bogen vom Verfassungswirrwarr der Vereinigten Niederlande über Malerei und Technikgeschichte bis zum Auskommen einer Handwerkerwitwe.


 (Foto von: Oxford University Press)
© Oxford University Press

Jonathan Israel, The Dutch Republic. Its Rise, Greatness, and Fall 1477 - 1806 (Oxford University Press, Oxford 1995) 1231 Seiten, 45 Euro.
Das Standardwerk zur Geschichte der niederländischen Händlerrepublik für alle, die es ganz genau wissen wollen. Tipp: in die Bibliothek gehen.

Michael North, Geschichte der Niederlande (C. H. Beck, München 2003) 132 Seiten, 7,90 Euro.
Der schnelle Zugriff zum Thema auf Deutsch. Seriös, solide, leserfreundlich.

Michael G. De Boer, Piet Heyn en de Zilveren Vloot (van Kampen & Zoon, Amsterdam 1946) 146 Seiten, antiquarisch ab ca. 20 Euro etwa bei www.zvab.com.
Über den niederländischen Nationalhelden sind zwar einige Bücher erschienen. Doch dieses ist die einzige echte Biografie des Kaperadmirals, dem es gelang, die spanische Silberflotte aufzubringen. Allerdings auf Niederländisch und aus calvinistischer Sicht.

Robert F. Marx, The Capture of the Treasure Fleet. The Story of Piet Heyn (David McKay, New York 1977) 276 Seiten, antiquarisch ab ca. 20 Euro etwa bei www.zvab.com.
Wie lebte und segelte es sich auf den Silber-Galeonen? Wer waren die Jäger? Was trieb Piet Heyn? Die detailsatte Erzählung des professionellen Wracktauchers Marx spitzt zu, malt aus, nimmt Partei.



DIE MACHT DER SENSATION

Werner Lahne, Magdeburgs Zerstörung in der zeitgenössischen Publizistik (Verlag des Magdeburger Geschichtsvereins, Magdeburg 1931) 274 Seiten, 40 Euro.
Vor dem Hintergrund des Massakers von Magdeburg analysiert Werner Lahne die Entwicklung des zeitgenössischen Pressewesens. Dabei beschränkt er sich nicht auf das neue Format der Zeitungen, sondern stellt die Vielfalt der Publikationen dar - vom anonymen polemischen Flugblatt über religiös gefärbte Schriften bis hin zum Wochenblatt. Aufschlussreich belegt Lahne mit seiner umfassenden Quellensammlung die Dynamik des Publikationswesens und zeigt Querverbindungen zwischen einzelnen Verlegern auf. Trotz der etwas altertümlichen Anmutung, die durch die vielen Zitate noch verstärkt wird, ist Lahnes Untersuchung durchaus lesenwert und bleibt bis heute die unersetzliche Arbeit zum Thema.


 (Foto von: UVK Medien)
© UVK Medien

Frauke Adrians, Journalismus im 30jährigen Krieg. Kommentierung und „Parteylichkeit" in Zeitungen des 17. Jahrhunderts (UVK Medien, Konstanz 1999) 198 Seiten, 19 Euro.
In übersichtlicher und knapper Form bündelt Frauke Adrians die Geschichte und Struktur des Pressewesens in der Frühen Neuzeit zu einem Standardwerk. Sie beschreibt die Entwicklung, die Macher, die Leser und die politischen Grundlagen und verschafft so einen sehr lesbaren und umfassenden Überblick. Einen besonderen Akzent setzt die Autorin mit dem Kapitel über zeitgenössische Zeitungskritiker, die sich bereits im 17. Jahrhundert zahlreich mit dem Phänomen des Sensationsjournalismus und der Qualität der Druckwerke befassen. Abgerundet wird das Werk durch eine ausführliche Analyse mehrerer wichtiger Zeitungen jener Epoche.




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