GEO.de - Das Erbe Kalkuttas Seite 1 von 2

Text von Peter Bialobrzeski

Das Erbe Kalkuttas

21 angehende Fotgrafen der Hfk Bremen reisten 2006 mit Prof. Peter Bialobrzeski nach Kalkutta. Sie hielten prachtvolle Stadtvillen und Paläste aus vergangenen Zeiten mit der Kamera fest und realisierten damit das umfangreichste Dokumentarfotoprojekt, welches jemals vor Ort stattfand


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Unter der Leitung von Prof. Peter Bialobrzeski reisten 21 junge Fotografend er Hfk Bremen nach Kalkutta (Foto von: Hfk Bremen)
© Hfk Bremen
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Unter der Leitung von Prof. Peter Bialobrzeski reisten 21 junge Fotografend er Hfk Bremen nach Kalkutta

"Der Scheißhaufen Gottes sei Kalkutta", schrieb Günther Grass vor 20 Jahren in "Zunge zeigen". In Indien nahm man ihm das wesentlich übler als die kurze Mitgliedschaft in der Waffen SS. Bei seinem Freund Shuvaprassana sind wir an diesem Samstag eingeladen, unsere 22-köpfige Delegation aus Bremen. Wir sind in Kalkutta. Auf der Straße sollen die Leute schlafen und barfüßige, stolze Männer sollen Rikshaws hinter sich herziehen. Einmal haben Jörg und André sich einen halben Kilometer fahren lassen und sich danach schlechtgefühlt. Hier ist die Unterschichtsdebatte nicht abstrakt, sonder schon ein paar Rupien trennen Welten.

In einer kleinen Künstlerkolonie in Flughafennähe ist aber alles ein bisschen anders. Wir kommen zu spät, wie immer, Pünktlichkeit ist Zufall. Wie auch, fünf Kilometer mit dem Taxi kann man in einer Viertelstunde erledigen. Es kann aber auch die fünffache Zeit dauern, je nach Verkehr, politischer Agenda oder religiöser Feiertagslage.


Prachtvolle Stadtvillen sind heute zugewuchert und verfallen (Foto von: Hfk Bremen)
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Prachtvolle Stadtvillen sind heute zugewuchert und verfallen

Zum Shuvaprassana-Empfang ist die ganze Gruppe geladen. Vier Jungs mit Schlangenbeschwörer-Instrumenten geben den Takt vor und wild verkleidete Gestalten führen dazu schräge, für uns unverständliche Dinge aus der indischen Mythologie vor. Es sieht toll aus. So schnell wie er angefangen hat, ist der Zwei-Akter auch schon wieder vorbei. Jetzt müssen wir schnell zum Essen: ein großzügiges Büfett einfacher lokaler Küche wartet auf uns. Kaum ist der letzte Nachtisch verspeist, verschwinden sämtliche Inder - das ist hier so üblich. Übrig bleiben wir und die Tänzer Pina Bauschs, die ebenfalls geladen sind.

Aber nicht nur hier, sondern auch bei Ausstellungseröffnungen wie zum Beispiel der CIMA Galerie, oder Akar Prakar, wo wir am Ende unseres Aufenthalts fotografische Positionen aus der Hfk Bremen zeigen werden, fällt es schwer zu begreifen, noch im gleichen Land zu sein wie am Nachmittag.


Ein Ort der Ruhe in der Millionen-Metropole Kalkutta (Foto von: Hfk Bremen)
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Ein Ort der Ruhe in der Millionen-Metropole Kalkutta

Statt lärmender Kinder erlebt man engagiert debattierende, elegant gekleidete Intellektuelle. Sie diskutieren Skulpturen von Künstlern, deren Namen wir nicht mal kennen, deren Arbeiten schon mal 4,5 Millionen Rupien kosten können. Zur Einordnung: Dort wo wir fotografieren kostet ein schmackhafter Gewürztee 1,50 Rupien. Wenn wir die Stative aufbauen, oft schon morgens um fünf Uhr, erwacht Nord-Kalkutta links und rechts der Chitpur Road, der "Schlagader" unseres Projekts. Während wir Belichtungszeiten ermitteln, putzen sich diejenigen, die nichts haben als eine schmutzige Decke und eine Wellpappe zur Unterlage, an der öffentlichen Wasserstelle die Zähne. Staubige, mittelalterlich anmutende Gassen bilden den Hintergrund unserer Fotografie, deren Thema die verfallende Grandeur ehemaligerer Stadtpaläste und Stadtvillen des indischen Großbürgertums ist.



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