Gabriello - der Elf (Legolas, 21.02.2006)

Die Sonne versank rot glühend hinter den Bergen. Gabriello stand still und sah ihr zu, wie sie immer tiefer versank und denn Kampf aufgab der axhon seit Ewigkeiten zwischen Sonne und Mond standfand.

Das lange Gras kitzelte die nackten Füße des Elfen und der Duft des nahen Waldes lag in der Luft, doch noch ein anderer Geruch lag im sanften Abendwind, ein Geruch der nicht in dieses Grasland passte. Ein Geruch der nicht aus dem Wald kam der sich im Norden, dicht hinter dem Elfen erhob.

Dann plötzlich verwehte eine kalte Böhe das weiße Haar des Elfen. Sein ebenso weißes Gewand spielte mit dem Wind und die scharfen Gesichtszüge des reinen Wesems verhärteten sich, seine Miene wurde fester. Und seine Finger glitten instinktiv zu dem Heft seines Schwertes "Mârgróni d´Alnurgíno" in der Hauptsprache "Weiße Kraft des Mondes". Die weiße Haut leuchtete ein wenig, genau wie die gleichfarbenen Augen.

Kurz gesagt war das komplette Geschöpf weiß.

Hufeklappern erfüllte die so ruhige Nachtluft. Die schweren Hufe der schwarzen Gestalten, die einen so grausamen Ruf hatten. Niemand wusste woher sie kamen und was sie wirklich waren, aber eines wussten alle, sie waren Abgrundtief böse!

Dann zeichneten sich ihre schwarzen Umrisse in der Nacht ab, die wie aus Zauberei plötzlich schwarz wurde. Doch die Kreaturen und ihre schrecklichen Pferde waren schwärzer.

Zischen erfüllte die Luft, es kam von den gnadenlosen Schwertern der Gestalten.

Gabriello hatte sein Schwer tin der Hand und sah furchtlos, wie die Reiter ihm immer näher kamen.

Es war bestimmt ein halbes Dutzend was sich ihm näherte.

Feuer entflammte auf den Händen der Gestalten und die Bälle aus Glut flogen durch die Nacht auf den Elfen zu, Geschickt wich er aus. Dann sprangen die Vermummten von ihren schnaubenden Pferden und kamen mit erhobenen Schwertern auf den Elfen.

"Orniganó", rief Gabriello durch duie Dunkelheit und auf einmal brach ein weißes Licht aus dem Himmel! Es breitete sich hell leuchtend über das grasland aus.

Und nun konnte der Elf die Gestalten besser erkennen. Sie waren groß und nur schwarz. Sie machten keinerlei Geräusche, bis darauf das ihre Schwerter durch die Luft surrten wenn sie geschwungen wurden.Dann hoben sie alle gleichzeitig ihrelLinke Hand, sie verkrampften sie zu einer hohlen Fläche und langsam konnte der Elf mit schreckensweiten Augen sehen, wie sich glühende Feuerbälle auf den Händen entwickelten. Dann hoben sie ihre Hände und drückten sie in einem Kreis gegen die anderen. Die Feuerkugel wurde immer größer und dann, zischend flog sie auf den Elfen zu der ihr knapp auswich in dem er sich flach auf den Boden schmiss. Als er aufstand rannte er auf die Gestalten zu und prallte mit der Klinge seines Schweretes gegen die seinen Gegners. Funken stoben von den gekreuzten Klingen zu Boden und das trockene Gras entflammte aus unnatürliche Weise. Dann wurde der Elfe zurück geworfen von der Kraft des Aufpralls flog er hart auf den Boden, mit der Nas ezuerst. Sie fing an zu bluten, weiß, so weiß wie der Rest an dem Elfen. Er sprang wieder auf die Füße und schaffte es seine Klinge in die Brust des Gegners zu stechen. Zischend und stöhnend, verbrannt der Vermummte kurz darauf.

Dann stürzte sich ein anderer auf den Elf und als er alle bis auf einen umgebracht hatte, raang er nach Atem. Dann sprang er auf den letzten der Feinde zu. Er prallte seine Klinge gegen die des Gegners und wieder entflammten davongestobene Funken das Gras. Dann griff der Elf von unten her an. Doch sein Feind war darauf vorbereitet und wehrte ab. Mit ine Schnelligkeit die der Elf nicht gesehen hatte stieß er sein Schwert kurz darauf gegen den Elf, der Reflexartig auswich. Das Schwert schlitzte ihm schmerzhaft den Arm auf was er seiner eben nicht vorhandener Schnelligkeit zu verdanken hatte.Ein Fluch trat über die Lippen des Elfes und dann stach er wieder zu, doch sein gegner war zu stark. Er schleuderte den Elfen zu Boden. Gabriello landete auf dem Rücken, auf ein paar Steinen und rang mit der VBewusstlosigkeit. Weiße Sterne funkelten vor seinen Augen, vermischt mit Schwärze undurchdringlicher Schwärze und dann, er wusste das es zu Ende war. Die vermummte Kreatur trat über ihn hob das Schwert und stach unter einem Zischen zu. Ein letzter heller Aufschrei und es war zu Ende. Der letzte Gedanke war:"Ich werde wohl in der nächsten Welt weiter meinen Weg gehen müssen..."

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