Das Meer vom Tod (Samurai, 13.02.2006)

Meerwasser benetzt meine Lippen,

Ich träum dabei von dir.

Deine Haare scheinen wie Algen

Kleben fest an meiner Schulter.

Meine Zunge schmeckt das Salz

Das unbändig meinen Mund passiert.

Deine Haare stürzen mich ins UnglückZerren mich an den Meeresboden hinab.

Mehr Wasser benetzt meine Lippen,Mein Mund quillt schon über.Ich träum dabei vom Tod.Deine Haare ziehen mich immer tiefer hinabIn den unvermeintlichen Tod.Meine Zunge ist betäubt vom Salz

Das nun meinen Mund ausspült.Die Lungen brauchen LuftDas Salz zerstört die Zellen.Ich schließe die Augen und hoffe,

Dass du mir gnädig bist.

Doch nichts passiert,Kein Wasser quillt mehr in meinen Körper,

Es ist vorbei.

Kein Schmerz,

Kein Herzschlag,

Keine Panik

Mehr.

Ich bin erlöst,

Ich habe Glück

Im Unglück.

Ich hoffe,

du bist jetzt glücklich,

immerhin.Für dich opferte ich gern mein Leben,

um dir allein Platz zu schaffen.

Ich hab gewonnen

Kein Schmerz,

Keine Eifersucht,

Keine Rache

Mehr.

Kein Wehmut,

Kein Mitleid,

Keine Sorgen

Mehr.

Kein Streit,

Kein Krieg,

Kein Frieden,

Keine Wunden

Mehr.

Ich bin erlöst,

Durch dichVom Meer.

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