Feuer (asil 30.11.2008)

Rennen,Stolpern, Atmen... immer die selben Gedanken...

Feuer! Ich rieche den Rauch und spüre wie die gierigen Flammen an meiner Kleidung zerren. Ich sehe mich laufen und höre das Blut durch meine Ohren rauschen, lauter, immer lauter. Mein Herz schlägt so heftig, dass es weh tut und mir den Atem nimmt. Jeder Atemzug ist eine Qual die mir die Tränen in die Augen treibt. Das Fenster vor mir, umringt von tanzenden, gelbroten, tödlichen aufblitzenden Flammen, ist wie ein Licht in der Hitze eines dunklen, leeren Raums. Die Flammen verzehren alles was ihnen begegnet, alles was sie fassen können zerfällt unter ihren roten Händen in Glut und Asche. Ich halte mich am Fensterrahmen fest und spüre wie die Glut meine Hände verbrennt. Die kühle Luft von draußen streift mein Gesicht, ich versuche zu Atmen, während sich die Hitze in meinem Rücken zu einer riesigen Wand auftürmt und mich aus em Fenster drückt. Rufe von Draußen rasen mir durch den Kopf. Mein eigenes Denken verwirrt sich in meinem Gehirn und mir wird schlecht. Ich kann nicht springen, meine Füße sind wie Blei, zerren mich zu Boden, halten mich in der roten Hölle gefangen, die Angst lämt mich. Ich kämpfe mit all meiner Kraft gegen mich an und dann spüre ich wie ich falle. Unter mir das endlose schwarze Nichts. Ein Aufprall, das Ende denke ich...

Nicht alles ist so wie es zu sein scheint und das Leben kehrte in meinen Körper zurück... Schmecken, riechen, sehen, fühlen...Ich lebe, das war mein einziger Gedanke. Ein glücklicher Gedanke!

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